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Höhepunkt der von Baudenkmalpflegerin Dr. Katarina Papajanni (SG) kuratierten Schau in der Zehntscheune ist ein seltener „Atzmann“. Die Skulptur aus dem 13. Jahrhundert ist ein steinerner Pultträger, der sich jetzt in die kleine Zahl erhaltener Exemplare dieses Typus einreiht: Nur 19 weitere waren bisher bekannt. Der „Atzmann“ und viele andere spektakuläre Architektur- und Figuren-Werkstücke stammen aus der zerstörten Lorscher Nazarius-Basilika, von der heute nur noch der westliche Teil des Mittelschiffs (das sogenannte Kirchenfragment) erhalten ist. Sie war einst als „Wunder an Pracht und Schönheit“ gerühmt worden. Die Neuentdeckungen lassen auf eine Blütezeit klösterlicher (Bau)Kunst auch in nachkarolingischer Zeit schließen.
Zu den weiteren, im Brunnen gefundenen Exponaten gehören unter anderem die ornamentierten Elemente einer Chorschranke aus romanischer Zeit sowie Fragmente von gotischen Skulpturen mit bedeutenden Farbfassungsresten. Die Objekte wurden mit hochpräzisen 3D-Scans erfasst und mit unterschiedlichen Methoden der Bauforschung, Restaurierung und Kunstgeschichte sowie der Naturwissenschaften dokumentiert und analysiert. Zudem wurde mit den Funden früherer Grabungen ein erweiterter Kontext für manches hinzugekommene Werkstück geschaffen. Korrespondierende Arbeiten aus dem Altbestand des Lorscher Lapidariums wurden einbezogen. Auch der Brunnenschacht selbst war Gegenstand gründlicher Erforschung. Er gab die Idee zu einer aufwändigen Szenographie für die Ausstellung, die die Funde Interessierten aller Altersgruppen – auch ohne Vorkenntnisse – in ihrer Attraktivität und Bedeutung für Lorsch möglichst anschaulich vorführt.
INFO:
Ort: Lorscher Zehntscheune // SAISON: 1. März – 24. Oktober // ÖFFNUNGSZEITEN sonntags, jeweils 10 – 17 Uhr > Zu den unregelmäßigen Öffnungszeiten aufgrund personeller Engpässe.
ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN: Preis: 7 € | ermäßigt 5 €
Anmeldung erforderlich: buchung@kloster-lorsch.de / 0 62 51-86 92 00
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Von den ältesten archäologischen Nachweisen über weltweite ethnologische Zeugnisse bis zu biologischen Fakten geht die Reise durch fast 14.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Honig ist das älteste Süßungsmittel der Menschheit. Er ist Sucht- und Heilmittel, Trendnahrung und Symbol für Wohlstand und Glück. Nicht nur Biene Maja erfreut uns bis heute im Alltag. Urban Beekeeping gilt als eine bewusste Abkehr von moderner Massenproduktion — und als Trendsport. Die Ausstellung wendet sich anhand zahlreicher Objekte auch der Biologie der Biene zu. Es geht um Kommunikation durch Tanz und Laute, ihre Organisation als Staat, ihr soziales Gehirn bis hin zur vielfältigen Verwandtschaft in aller Welt.
Das besondere Plus:
Das Museum Wiesbaden als das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur zeigt parallel zur Ausstellung über der Biene in der Natur und Kulturgeschichte die Schau „Honiggelb — Die Biene in der Kunst“ (7 Mär — 22 Jun 2025).
Bild: Blick in die Ausstellung, Foto: Museum Wiesbaden, Bernd Fickert
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Rekorde in der Tierwelt faszinieren nicht nur Kinder. Wer ist das größte Tier, wer das Kleinste und wer landet im Tierquartett? Von der größten Zelle und dem größten Landtier bis zum kleinsten Reptil gilt es über die natürlichen Grenzen von Groß und Klein nachzudenken. Eine Giraffe vermag am Boden zu trinken ohne ohnmächtig zu werden, eine nur Millimeter kleine Leber kann den Stoffwechsel des Zwergchamäleons aufrechterhalten.
Finden Sie Ihre eigenen Grenzen!
Bild: Den größten und kleinsten Tieren auf der Spur. Blick in die Studienausstellung "Max und mini". Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert
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Südhessen
Das Museum Wiesbaden freut sich anlässlich seines 200. Jubiläums feierlich zu verkünden, dass ihm die über Jahrzehnte gewachsene, hochkarätige Sammlung eines Wiesbadener Mäzens testamentarisch versprochen worden ist.
Große Namen wie Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Ida Kerkovious und Max Pechstein verleihen der Sammlung ihre Strahlkraft und bilden zentrale Positionen des deutschen Expressionismus mit seinen Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“ und „Brücke“ ab. Selten ausgestellte Künstlerinnen wie Erma Bossi, Elisabeth Epstein oder Ilona Singer und bedeutende Skulpturen von Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Marg Moll oder Milly Steger ergänzen die herausragende Werkzusammenstellung. In der Ausstellung wird die bewegte Geschichte der in über einhundert Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne“ des Museums Wiesbaden reflektiert, zu deren Umfang und Qualität Schenkungen und Stiftungen beigetragen haben. Dabei wird museale Arbeit sichtbar gemacht und die Geheimnisse hinter diesen bedeutenden Sammlungszuwächsen aufgedeckt.
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Südhessen
Die jüdische Tänzerin und Choreografin Ilse Leda und der konstruktiv arbeitende Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart lernten sich um 1925 im dadaistisch geprägten Hannover im Umfeld von Joachim Ringelnatz und Kurt Schwitters kennen. Während ihre Karriere aufgrund des Nationalsozialismus 1937 abriss, konnte Vordemberge-Gildewart verborgen im niederländischen Exil weiterarbeiten. Dass Ledas Einfluss auf seine Werke ab diesem tragischen Punkt ihrer Beziehung größer war, als bisher angenommen, ist Thema der Kabinettausstellung, die die Geschichte einer großen Liebe zweier künstlerisch eng verbundener Menschen erzählt.
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Wer kennt heute noch Schreibfeder und Schreibzeug? Während Social-Messenger-Dienste wie WhatsApp das Schreiben in der Gegenwart bestimmen, bildeten diese Schreibwerkzeuge vom 16. bis zum 20. Jahrhundert ein unschlagbares Duo.
Als Schreibzeuge werden die zumeist kastenförmigen Behältnisse bezeichnet, die außer der Gänsekielfeder auch Gefäße für Tinte und Streusand zum Trocknen der Tinte enthalten. In der Präsentation „Mit spitzer Feder. Schreibzeug und Schreiben im Wandel der Zeit“ im Hessischen Landesmuseum ist eine Auswahl kunstvoll gearbeiteter Schreibzeuge aus der Sammlung von Wilhelm Schmidt und Heinrich Kunze zu sehen. Mehr als 30 Stücke geben Einblick in die 400 Jahre dauernde Verwendung dieser nützlichen Helfer in der Schreibkultur.
Schreibzeuge überraschen mit ihrem Variantenreichtum. Als Auftragsarbeiten mit individueller Formgebung und Farbgestaltung bekundeten sie seit der Renaissance das Prestige ihrer Besitzer. Geschmückt mit aufwändig gearbeiteten Figuren, spiegelten diese regelrechten Prunkkassetten die Schreibmächtigkeit des hohen Adels. Mit Beginn der Aufklärung nutze sie das aufstrebende Bürgertum, um die eigene Weltanschauung, Geschmacksvorlieben und das zeitgemäße Verständnis vom Schreiben zum Ausdruck zu bringen.
Die Präsentation lädt dazu ein, das Schreibzeug als einen zentralen Bestandteil der Kulturgeschichte des Schreibens zu entdecken. Dazu gehört die frühneuzeitliche Kunst des Federschreibens ebenso wie die Herstellung von Tinte und die Gewinnung von Büttenpapier. Verfolgen Sie auch den Wandel der Schreibmedien vom Altertum bis heute.
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Südhessen
Gesichter sind allgegenwärtig. Sie schauen uns aus Zeitungen und Magazinen an, sie begegnen uns auf Werbeplakaten, im Instagram-Feed oder auf TikTok. Das Gesicht gilt als Ausdruck der Persönlichkeit. Bereits im Kindesalter lernen wir in Gesichtern zu lesen, Blicke zu deuten. Nicht zuletzt in unserer digitalen Welt mit Facebook und Selfie ist das Gesicht das Medium von Ausdruck, Selbstdarstellung und Kommunikation.
In der Präsentation »Face2Face« geht es um Sehen und Angesehenwerden, um das Wechselspiel zwischen dem eigenen Gesicht und dem Antlitz des Anderen – oder dem eigenen Spiegelbild. Ein Gesicht, das von niemandem gesehen wird, existiert nicht. Denn erst der Widerblick macht das Gesicht.
Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und Plakate aus dem reichen Fundus der Graphischen Sammlung zeigen auf, wie unser Wissen um Mienenspiel und Gesichtsausdruck durch Artefakte geprägt ist: Von der Renaissance bis heute findet die Deutung und Erforschung der Gesichter in der Kunst statt. Dabei überbrücken die Porträts mühelos den zeitlichen Abstand von Jahrhunderten, wirken Darstellungen aus der Romantik so modern, als seien sie heute entstanden oder umgekehrt.
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Nordhessen
Am 25. Januar 2025 wäre Harry Kramer 100 Jahre alt geworden. Der Kasseler Kunstprofessor, documenta Teilnehmer und Initiator der Künstler-Nekropole im Habichtswald zählt zweifellos zu den schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten der Stadt. Aus diesem Anlass präsentieren das documenta archiv, Hessen Kassel Heritage und das Museum für Sepulkralkultur kinetische Plastiken, Filme, Fotografien und Grafiken aus allen Schaffensphasen des künstlerischen Universalisten.
Der Tänzer, Schauspieler und gelernte Frisör Harry Kramer (1925–1997) betrat die Bühne der bildenden Kunst Anfang der 1950er-Jahre als künstlerischer Autodidakt. Zeitlebens experimentierfreudig und unkonventionell changierte sein Schaffen zwischen den Ausdrucksformen der bildenden und der darstellenden Künste. Die Nähe zu Theater, Zirkus, Jahrmarkt und Spektakel zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Auf frühe Figurinen für ein „Mechanisches Theater“ (1952) folgten in den 1960er-Jahren preisgekrönte Experimentalfilme und erste „Automobile Skulpturen“. Internationale Aufmerksamkeit erlangte Kramer schließlich mit seinen geknoteten Drahtplastiken – filigrane, mechanisch animierte Gebilde, die er ab 1961 in Paris entwickelte. Mit ihnen sorgte er auf der documenta 3 (1964) für Aufsehen. Die Sektion „Licht und Bewegung“ mit der Düsseldorfer Gruppe Zero, dem Schweizer Jean Tinguely und weiteren Pionieren der Kinetik wurde zur Sensation – Kramers Plastiken avancierten zur Entdeckung der Ausstellung.
Ein neues Kapitel begann 1970 mit seiner Berufung zum Professor für Bildhauerei an der Gesamthochschule Kassel. Nach und nach gab er die eigene bildhauerische Arbeit zugunsten gemeinschaftlicher künstlerischer Projekte mit Studierenden auf: Das „Atelier Kramer“ war geboren. Unkonventionelle Lehrmethoden, die bewusste Auflösung von Gattungsgrenzen und kollektive Aktionen prägten sein mehr als zwei Jahrzehnte währendes Wirken als Hochschullehrer.
Die Ausstellung In Bewegung. Harry Kramer, Kassel und die documenta lädt dazu ein, Kramers künstlerisches Werk und sein Wirken in der Stadt neu zu erfahren – als Individualist zwischen den Disziplinen, als ein Wegbereiter der Kinetik, als Initiator gesellschaftsbezogener Kunstprojekte. Fast drei Jahrzehnte nach seinem Tod gilt es, die Vielschichtigkeit seines Schaffens wiederzuentdecken.
Die Ausstellung versammelt Werke und multimediale Dokumente aus dem documenta archiv, der Neuen Galerie, dem Museum für Sepulkralkultur sowie aus Privatbesitz.
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2025 ist es 35 Jahre her, dass Werke der amerikanischen Ausnahmekünstlerin Louise Nevelson (1899 bei Kiew—1988 New York) in der vielbesprochenen Ausstellung Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts in Wiesbaden gezeigt wurden. Nun wird ihrer einfühlsamen und materialstarken Kunst eine Einzelausstellung mit besonderem Fokus auf die bisher weniger bekannten Collagen gewidmet. Vollständig besprüht in Schwarz, Weiß oder Gold schuf sie in ihren monochromen Skulpturen eine Art Gleichwertigkeit aller von ihr gefundenen und zusammengesetzten Elemente. In den kleinformatigeren Collagen arbeitete Nevelson hingegen mit überraschenden Farbakzenten, ließ die Struktur der verwendeten Materialien in den Vordergrund treten und fand sowohl minimalistische als auch experimentelle und auf die Skulpturen verweisende Formen. Neben etwa zehn großformatigen Assemblagen und Skulpturen werden mehr als 50 Collagen aus unterschiedlichen Schaffensperioden in einem spannenden Dialog präsentiert.
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Sonntag (November–Februar): 14 Uhr gemeinsam für Erwachsene und Kinder
Jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer erhält an der Kasse einen Aufkleber, der sichtbar getragen werden muss.
Dauer: ca. 45 Minuten. Erwachsene: 5 €, Kinder: 3 € zzgl. Eintritt
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Über 30 Jahre lang war Kamerun eine deutsche Kolonie und daran erinnern uns zahlreiche Sammlungsobjekte. Die Aufarbeitung ihrer Erwerbskontexte ist Gegenstand eines aktuellen Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse vorgestellt werden. Wie sind die Objekte in die Sammlung gelangt? Wir gehen ihren Spuren nach und binden dabei Stimmen und Perspektiven der Herkunftsgesellschaften aus Kamerun ein. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Verantwortung im Umgang mit dem kolonialen Erbe auseinanderzusetzen.
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Heute begrüßt das Freilichtlabor Lauresham Besucherinnen und Besucher zum ersten Thementag 2025: „Winter in Lauresham“. Vielfältige Aktionen vermitteln anschaulich, wie die Menschen des Frühen Mittelalters diese Jahreszeit erlebten, wie sie ihre Häuser isolierten, Nahrungsmittel konservierten und welchen Arbeiten sie in den kalten und dunklen Monaten nachgingen. Freuen Sie sich auch auf Schlittenfahrten mit unseren Zugtieren.
INFO:
Preis: 5 € | ermäßigt 3 € | Familienkarte 11,50 € (2 Erw., max. 4 Kinder bis 16 Jahre)
Ort: Freilichtlabor Lauresham
Preise Stand 01.10.2025, Änderungen vorbehalten.
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Erlernt die Techniken beim Weben an freier Kette, um sich seinen eigenen Gürtel herzustellen. Aus einer Musterauswahl wählt man das Motiv aus und erlernt dann das Spannen der Kette und das Anweben. Danach webt jeder für sich nach seinem eigenen Rhythmus. Im Verlauf werden eventuell auftretende Problemen besprochen. Am Ende stehen Euch eine Auswahl verschiedener Möglichkeiten, für einen ansprechenden Abschluss des Webstücks zur Verfügung. Einen Aufzugsplan, die Webkärtchen und ein Schiffchen werden gestellt. Wolle, Schere, und andere Utensilien sind vom Teilnehmer/in mitzubringen.
INFO
Leitung: Annette Miksch
Kurs: 10 bis 17 Uhr
80 Euro Person (inkl. Museumseintritt, zzgl. Material)
Der Kurs ist auf sechs Personen begrenzt.
Anmeldung unter Telefon: 06047/9770193 oder
E-Mail: natur-kulturfuehrer@freenet.de
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Vor einigen Jahren wurde auf dem Gelände des ehem. Klosters Lorsch ein Brunnenschacht aus dem 18. Jahrhundert wieder entdeckt. Die Wandung des Brunnens offenbarte, dass zu dessen Bau Steine aus der mittelalterlichen Basilika des Lorscher Klosters verwendet wurden. Ein Zeitfenster in die Vergangenheit! Kommen Sie mit auf die Reise in das jüngste Kapitel der Archäologie des Klostergeländes.
INFO:
Altersstufe: Erwachsene
Findet ab 2 Personen statt (max. 25 Personen)
Ohne Voranmeldung, Plätze reservieren möglich: buchung@kloster-lorsch.de | 06251 869200
Die Reservierung verfällt 20 Minuten vor Führungsbeginn bei Nichterscheinen.
Preis: 7 € | ermäßigt 5 €
Treffpunkt: Kasse im Museumszentrum (MUZ) am Klostergelände, Veranstaltungsort: Zehntscheune
Preise Stand 01.10.2025, Änderungen vorbehalten.
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Für Kammwebborten gibt es schon Belege aus der Hallstattzeit. Es fanden sich in einem Salzbergwerk aus der älteren Eisenzeit über 100 textile Fragmente, darunter auch Webborten, die mit dem Webkamm erzeugt werden können.
Die Technik ist heute noch in den nordischen und östlichen Gebieten Europas verbreitet. Meist handelte es sich um Zierborten. Es wird die Webvorbereitung (das Spannen der Kette) und die Webtechnik, Kettrips, erklärt sowie Hilfestellung bei beidem gegeben. Die Grundzüge der Mustererstellung, worauf besonders zu achten ist, ist ebenfalls Thema dieses Workshops. An diesem Tage soll ein Musterband begonnen werden, dass die Teilnehmer befähigt, zuhause weitere Muster zu entwerfen und zu weben. Für jede/n Teilnehmer/in stehen 3 verschiedene Muster zur Auswahl. Das Kammwebgerät besteht aus Holz und kann, falls vorhanden, mitgebracht werden oder nach Anmeldung im Kurs zum Selbstkostenpreis erworben werden.
Die Teilnehmer erhalten nach verbindlicher Anmeldung per E-Mail an natur-kulturfuehrer@freenet.de eine Liste mit den noch mitzubringenden Materialien und Werkzeugen.
INFO:
Leitung: Annette Miksch
Kurs: 10 bis 17 Uhr
80 Euro Person (inkl. Museumseintritt, zzgl. Material)
Der Kurs ist auf sechs Personen begrenzt. Geeignet für Erwachsene oder ältere Jugendliche mit Erfahrung in Garnverarbeitung.
Anmeldung unter Telefon: 06047/9770193 oder
E-Mail: natur-kulturfuehrer@freenet.de
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Information. Manipulation. Provokation
Das politische Plakat tritt in Europa erstmals massiv als Propagandaplakat im Ersten Weltkrieg auf. Die Kriegsparteien agieren dabei sehr verschieden. Von sachlich-faktischer Argumentation bis hin zur Lüge und emotionaler Ansprache, ein Spektrum, das sich in den politischen Plakaten der Folgejahre weiterentwickelt. Nach Ende des Ersten Weltkriegs scheinen expressionistische Plakate den traumatisierten Zustand einer ganzen Nation widerzuspiegeln. Die wachsende Brutalität der politischen Auseinandersetzung in den 1920er und 1930er Jahren spiegelt sich auch in der Rohheit der Plakatmotive wider, vor allem solcher, die von extrem linken und rechten politischen Rändern verbreitet wurden. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endet die Vielfalt der politischen Stimmen auf den Plakaten im öffentlichen Raum.
In der Ausstellung werden politische Plakate aus der Sammlung des Wiesbadeners Maximilian Karagöz gezeigt.
In Kooperation mit dem Hessischen Landtag, der in einer Ausstellung (18 Mär—12 Apr 26) politische Plakate von 1945—1991 zeigt.
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Bei einem Rundgang durch den Englischen Flügel des Schlosses Homburg gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken. Vor über 200 Jahren lebte hier Landgräfin Elizabeth (1780–1840), eine englische Königstochter. In ihren historischen Wohnräumen erzählen zahlreiche Details vom Alltag einer Prinzessin, von ihren persönlichen Vorlieben und Beschäftigungen sowie von den besonderen Regeln des höfischen Lebens, etwa beim Tragen von Krone oder Diadem. Passend zur Faschingszeit sind alle Kinder herzlich eingeladen, kostümiert ins Schloss zu kommen – ein Besuch, der so noch zauberhafter wird.
Preis: Kind: 9,00 € / Erwachsener: 5,00 €
Max. Teilnehmer 20
Treffpunkt: Museumsshop
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Was haben italienisch tedesco, rumantsch tudesg, nordfranzösisch thiéois, lothringisch tiche, luxemburgisch dietsch und englisch dutch gemeinsam?
Sie stammen alle von einem wohl zu Zeiten Karls des Großen von Gelehrten aus einheimischen Sprachmaterial gebastelten, ja erfundenen Wort ab, das in lateinischer Form theudiscus, theodiscus hieß. Es klingt so ähnlich wie unser heutiges Wort deutsch, bezeichnete aber zunächst ein Phänomen von viel größerer Reichweite, nämlich alle Sprachen im riesigen karolingischen Imperium, das von Barcelona bis Wien und Magdeburg und von Hamburg bis Rom und Marseille reichte, die nicht lateinischer (oder auch slawischer) Abkunft waren, und dazu noch einige Sprachen, die außerhalb dieses Raumes lebten, wie das in viele Dialekte zersplitterte alte Englisch auf den britischen Inseln und das Altnordische, die Sprache der Wikinger und Normannen in Skandinavien, oder auch Sprachen wie das ausgestorbene Gotische, das schon im 4. Jahrhundert über eine volkssprachige Bibelübersetzung, die Bibel des gotischen Bischofs Wulfila verfügte, oder wie das auf dem Boden Norditaliens 250 Jahre blühende, mit dem Bairischen und Alemannischen verwandte Langobardische, bevor es am Ende des 8. Jahrhunderts ausstarb bzw. mit vielen Lehnwörtern im Italienischen und seinen Dialekten aufging. Zu dieser semantischen Reichweite war das Wort *theodisk, dütsch, duutsch aber auch gut geeignet, denn es bedeutete anfangs nichts Anderes als ‚zum Volk gehörig‘, ‚Sprache des Volkes‘ – eben nicht Latein.
Erst im Laufe des hohen Mittelalters verengte sich die Bedeutung des Wortes allmählich auf die Sprachen des engeren ‚deutschen‘ Raumes, des Lebensraumes der Baiern, Alemannen oder Schwaben, der Thüringer, Sachsen, Franken, die allmählich zusammenwuchsen, aber erst in der Neuzeit – man könnte sagen, ab den Tagen Martin Luthers – eine gemeinsame Dachsprache fanden, wobei der Begriff ‚Deutsch‘ aber begrifflich noch lange weit reichte und das Niederländisch/Flämische ebenso einschloss wie das Niederdeutsche und das Friesische. Deutsch ist ein komplexer, nur über sein historisches Werden begreifbarer Begriff.
Altersstufe: Erwachsene
Veranstaltungsort: Paul-Schnitzer-Saal, Lorsch
Anmeldung bis Do 19.2.: buchung@kloster-lorsch.de | 06251 869200
Preis: kostenfrei, eine Spende wird erbeten
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Für Kammwebborten gibt es schon Belege aus der Hallstattzeit.
Die Technik ist heute noch in den nordischen und östlichen Gebieten Europas verbreitet. Meist handelte es sich um Zierborten, die eine Braut für ihre Aussteuer herstellte. Man verzierte damit besonders die Fest- und Sonntagsgewänder.
Es wird die Webvorbereitung (das Spannen der Kette) und die Webtechnik erklärt sowie
Hilfestellung bei beidem gegeben. Die Grundzüge der Mustererstellung, worauf besonders zu
achten ist, ist ebenfalls Thema dieses Workshops. An diesem Tage soll ein Musterband begonnen werden, dass die Teilnehmer befähigt, zuhause weitere Muster zu entwerfen und zu weben. Für jede/n Teilnehmer/in stehen 3 verschiedene Muster zum Mitnehmen zur Auswahl.
Das Kammwebgerät besteht aus Holz und kann, falls vorhanden, mitgebracht werden oder nach Anmeldung im Kurs zum Selbstkostenpreis erworben werden. Die Teilnehmer erhalten nach verbindlicher Anmeldung per E-Mail an Natur-kulturfuehrer@freenet.de eine Liste mit den noch mitzubringenden Materialien und Werkzeugen.
INFO:
Leitung: Annette Miksch
Kurs: 10 bis 17 Uhr
80 Euro Person (inkl. Museumseintritt, zzgl. Material)
Der Kurs ist auf sechs Personen begrenzt. Geeignet für Erwachsene oder ältere Jugendliche mit Erfahrung in Garnverarbeitung.
Anmeldung unter Telefon: 06047/9770193 oder
E-Mail: natur-kulturfuehrer@freenet.de
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Nicht viele Alltagsgegenstände aus Leder und Stoff haben die letzten 1500 Jahre überlebt und können heute begutachtet und bewundert werden. Die wenigen mittelalterlichen Taschen(-fragmente) und Stickereien auf Gewändern und Schuhen sind die Vorbilder für diesen Workshop. In gemütlicher Atmosphäre und mit viel Zeit, Geduld und Kreativität kann sich jede teilnehmende Person ihre eigene kleine Ledertasche designen, herstellen und nach Wunsch besticken. Werkzeuge und Setting sind modern, die Techniken der verschiedenen handwerklichen Prozesse haben sich im Laufe vieler Jahrhunderte jedoch nicht verändert. Wer Lust bekommen hat, für sich oder als Geschenk kleinere Umhängetaschen, Handyhüllen, Geldbörsen, Brillenetuis oder ähnliches zu fertigen, kann sich bis Freitag, den 13.2. anmelden.
Für Tee und Kaffee ist gesorgt, bitte an eine kleine Stärkung für Zwischendurch denken.
INFO:
Altersstufe: Jugendliche ab 14 Jahre
Anmeldung bis Fr 13.2.: buchung@kloster-lorsch.de | 06251 869200
Findet ab 5 Personen statt (bis max. 12 Personen)
Preis: 35 € + Materialkosten (je nach Verbrauch 5-15 €)
Treffpunkt: Kasse im Besucherinformationszentrum (BIZ) des Freilichtlabors Lauresham
Preise Stand 01.10.2025, Änderungen vorbehalten.
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Südhessen
Probieren Sie verschiedene Gerichte aus der römischen Küche und erfahren Sie, mit welchen Zutaten sie für moderne Geschmäcker zubereitet werden. Am Buffet können Sie Beilagen und Hauptgänge nach Ihrem Geschmack zusammenstellen und genießen. Lassen Sie den Nachmittag entspannt im Museumsrestaurant und Museum ausklingen. Wer möchte, kann im Anschluss bei einem Spaziergang durch die Saalburg die umfangreichen Ausstellungen und den archäologischen Park erkunden.
INFO:
Beginn: 11:30 bis 14 Uhr
Kosten: 32.50 € (zzgl. Museumseintritt)
Anmeldung erforderlich unter info@taberna-saalburg.de
Rückfragen bitte an das Team des Museumsrestaurants Taberna Tel: +49 (0) 6175 / 79 71 25
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Nicht viele Alltagsgegenstände aus Leder und Stoff haben die letzten 1500 Jahre überlebt und können heute begutachtet und bewundert werden. Die wenigen mittelalterlichen Taschen(-fragmente) und Stickereien auf Gewändern und Schuhen sind die Vorbilder für diesen Workshop. In gemütlicher Atmosphäre und mit viel Zeit, Geduld und Kreativität kann sich jede teilnehmende Person ihre eigene kleine Ledertasche designen, herstellen und nach Wunsch besticken. Werkzeuge und Setting sind modern, die Techniken der verschiedenen handwerklichen Prozesse haben sich im Laufe vieler Jahrhunderte jedoch nicht verändert. Wer Lust bekommen hat, für sich oder als Geschenk kleinere Umhängetaschen, Handyhüllen, Geldbörsen, Brillenetuis oder ähnliches zu fertigen, kann sich bis Freitag, den 13.2. anmelden.
Für Tee und Kaffee ist gesorgt, bitte an eine kleine Stärkung für Zwischendurch denken.
INFO:
Altersstufe: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre
Anmeldung bis Fr 13.2.: buchung@kloster-lorsch.de | 06251 869200
Findet ab 5 Personen statt (bis max. 12 Personen)
Preis: 35 € + Materialkosten (je nach Verbrauch 5-15 €)
Treffpunkt: Kasse im Besucherinformationszentrum (BIZ) des Freilichtlabors Lauresham
Preise Stand 01.10.2025, Änderungen vorbehalten.
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Nähere Informationen folgen noch.
INFO:
Veranstaltungsort: Museum
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: kostenfrei
Für Rückfragen stehen wir gerne unter 06041/8233-024 oder anfragen@keltenwelt-glauberg.de zur Verfügung.
Das Museumsbistro ist bis 19 Uhr geöffnet.
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Das frühmittelalterliche Textilhandwerk
Das Webhaus im Freilichtlabor Lauresham ist der zentrale Ort der Textilproduktion. Hier können alle Schritte bis hin zum fertigen Kleidungsstück gezeigt werden. Aber wie wurde das Webhaus im Freilichtlabor eigentlich (re-)konstruiert? Was wissen wir über die Textilproduktion von damals? Und welche Antworten kann die experimentelle Archäologie hier geben?
Kommen Sie mit uns auf eine Reise durch das frühmittelalterliche Textilhandwerk und entdecken Sie ganz nebenbei auch Anknüpfungspunkte für das Hier und Heute. Denn auch unsere moderne Kleidung durchläuft vielfältige Produktionsschritte – nur nicht mehr vor unseren Augen, sondern irgendwo in der globalisierten Welt. Wie kann hier Nachhaltigkeit gelingen?
INFO:
Altersstufe: Erwachsene, Familien mit Kindern ab 8 Jahre
Findet ab 2 Personen statt (max. 25 Personen)
Ohne Voranmeldung, Plätze reservieren möglich: buchung@kloster-lorsch.de | 06251 869200
Die Reservierung verfällt 20 Minuten vor Führungsbeginn bei Nichterscheinen
Preis: 7 € | ermäßigt 5 € | Familienkarte 16,50 € (2 Erw., max. 4 Kinder bis 16 Jahre)
Treffpunkt: Kasse im Besucherinformationszentrum (BIZ) des Freilichtlabors Lauresham
Preise Stand 01.10.2025, Änderungen vorbehalten.
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Probieren Sie verschiedene Gerichte aus der römischen Küche und erfahren Sie, mit welchen Zutaten sie für moderne Geschmäcker zubereitet werden. Am Buffet können Sie Beilagen und Hauptgänge nach Ihrem Geschmack zusammenstellen und genießen. Lassen Sie den Nachmittag entspannt im Museumsrestaurant und Museum ausklingen. Wer möchte, kann im Anschluss bei einem Spaziergang durch die Saalburg die umfangreichen Ausstellungen und den archäologischen Park erkunden.
INFO:
Beginn: 11:30 bis 14 Uhr
Kosten: 32.50 € (zzgl. ermäßigter Museumseintritt)
Anmeldung erforderlich unter info@museumscafe-taberna.de
Rückfragen bitte an das Team des Museumsrestaurants Taberna Tel: +49 (0) 6175 / 79 71 25
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Sonntag (März–Oktober): 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr getrennte Führungen für Erwachsene und Kinder ab Schulalter
Jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer erhält an der Kasse einen Aufkleber, der sichtbar getragen werden muss.
Dauer: ca. 45 Minuten. Erwachsene: 5 €, Kinder: 3 € zzgl. Eintritt
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n Anlehnung an den eisenzeitlichen Armschmuck der weiblichen Bestattung von Höchst-Hummetroth im Odenwaldkreis fertigen sich alle Teilnehmenden unter Anleitung aus Silber ein „keltisches Wellenarmband“.
Wer möchte, kann sich vor der Arbeit am Silberreif an einem Prototyp aus vorgeglühtem Eisen erproben. Es wird gehämmert, gebogen und gefeilt und zuletzt eine Verschlussmechanik wie am Original-Fund individuell angepasst.
INFO:
Leitung: Sayuri de Zilva M.A., Goldschmiedin, Archäologin
Veranstaltungsort: MusPäd und im Museumsgarten
Veranstaltungszeit: von 11 Uhr bis 17 Uhr
Teilnahme: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren, max. 10 Pers.
Kosten: 85 Euro pro Person (inkl. Museumseintritt) zuzüglich Materialkosten Silber je nach Verbrauch (ca 60-80 Euro)
Anmeldung und weitere Informationen unter der E-Mail: info@feuer-stein-zeit.com
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Experimentelle Archäologie in der Keltenwelt am Glauberg – Aufgaben, Ziele, Chancen
Am Samstag, den 7. März 2026, lädt die Keltenwelt am Glauberg zu einer thematischen Auftaktveranstaltung zur Experimentellen Archäologie ein. Ziel des Tages ist es, interessierte Teilnehmende für die Mitarbeit in vier neu entstehenden Arbeitsgruppen zu gewinnen und gemeinsam einen Einstieg in Methoden, Fragestellungen und praktische Arbeitsweisen der Experimentellen Archäologie zu erarbeiten.
Nach einer Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen der Methode – jenseits reiner „Archäobastelei“ – werden zentrale Forschungsfragen des Forschungszentrums am Glauberg vorgestellt. Darauf aufbauend präsentieren sich vier thematische Arbeitsfelder: Ernährung, Eisen, Textil und Kampfkunst. In diesen Bereichen sollen künftig experimentelle Projekte entwickelt, durchgeführt und wissenschaftlich begleitet werden.
Die Veranstaltung versteht sich ausdrücklich als Mitmach- und Vernetzungsformat. Sie richtet sich an Personen, die Interesse haben, sich aktiv und längerfristig in einer der Arbeitsgruppen zu engagieren – unabhängig davon, ob sie aus Forschung, Vermittlung, Handwerk oder dem interessierten Ehrenamt kommen.
Ziel ist der Aufbau tragfähiger Arbeitsgruppen, die die Experimentelle Archäologie in der Keltenwelt am Glauberg künftig gemeinsam weiterentwickeln und mit Leben füllen.
10:00 – 10:30: Begrüßung und Einführung ins Thema: Marcus Coesfeld
10:30 – 11:00: Experimentelle Archäologie ist keine „Archäobastelei“ – Vorstellung der Methode: Thomas Lessig-Weller
11:00 – 11:30: Kaffeepause
11:30 – 12:00: Fragen aus dem Forschungszentrum an die Experimentelle Archäologie: Axel Posluschny
12:00 – 13:30: Mittagspause
13:30 – 14:00: Vorstellung der Arbeitsgruppe „Ernährung“: Christoph Röder M.A.
14:00 – 14:30: Vorstellung der Arbeitsgruppe „Eisen“: Thomas Lessig-Weller M.A.
14:30 – 15:00: Verstellung der Arbeitsgruppe „Textil“: Petra Lehmann-Stoll M.A.
15:00 – 15:30: Kaffeepause
15:30 – 16:00 Uhr: Vorstellung der Arbeitsgruppe „Kampfkunst“: Marcus Coesfeld M. Ed.
16:00: Schlussresümee und Verabschiedung der Teilnehmenden: Marcus Coesfeld M. Ed.
INFO
Veranstaltungsort: im Museumsbistro
Veranstaltungszeit: von 10 Uhr bis 16 Uhr
Kosten: kostenfrei, aber nur mit Anmeldung
Anmeldung und weitere Informationen unter der E-Mail: anfragen@keltenwelt-glauberg.de
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Südhessen
Kooperation mit der Keltenwelt am Glauberg
Gebäude erzählen Geschichte(n). Konradsdorf – aus archäologischer und geschichtlicher Sicht – wird Ihnen durch die Führung nahegebracht. Sie lernen das ehemalige Kloster mit seinen beiden verbliebenen Gebäuden kennen, erfahren Interessantes über die Geschichte vor dem Klosterbetrieb bis in die Zeit, als die Prämonstratenser-Chorfrauen die Geschicke des Klosteralltags nicht mehr bestritten. Welche Bedeutung hatte der Propst? Wo lebte und arbeitete er? – Auch auf diese Fragen erhalten Sie Antworten.
INFO:
Preis: Erwachsener: 6,00 €
Dauer: 60 Minuten
Max. Teilnehmer: 20
Führung und Ticketkauf erfolgen über die Keltenwelt am Glauberg: Ticket
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In ihrem Reisetagebuch "Für mich gemerkt auf meiner Reise nach Italien im Jahre 1791" schildert die Malerin und Erbacher Hofdame Marianne Kraus ihre persönlichen Erlebnisse. Anlässlich des Weltfrauentages findet die Lesung in einem Salon des Erbacher Schlosses statt, um Ihnen Einblicke in die Italienreise des Grafenpaares zu gewähren. Tauchen Sie ein in ein Sittengemälde des späten 19. Jahrhunderts.
INFO:
Preis: Erwachsener: 9,00 €, Ermäßigt: 7,00 €
Max. Teilnehmer: 20
Treffpunkt: Schlosstreppe
Anmeldung erforderlich: Tickets: hier
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Südhessen
Eingebunden in ein großes Frühlingsfest mit Feldtag, geht es an diesem Sonntag vor allem um die Frage, was der Beginn der warmen Jahreszeit für die Menschen vor 1200 Jahren an neuen Herausforderungen und Aufgaben mit sich brachte. Die Bewirtschaftung der Äcker und die Schafhaltung stehen dieses Jahr im Fokus.
Im frei erkundbaren Gelände gibt es ein großes Rahmenprogramm mit Zugtiervorführungen. Die wissenschaftlich untersuchten Wölbäcker werden gepflügt und geeggt. Der Besucher kann den Bau neuer Pflüge erleben und sich unter anderem vom Pflugexperten Thomas Lang deren Evolution von der Eisenzeit bis in die Moderne erklären lassen. Die kleinen Gäste können das Thema tierische Anspannungskraft besonders immersiv erleben: durch eine Fahrt mit dem Ziegengespann.
Auf der Weide und am Schäferhaus wird gezeigt, wie im Mittelalter Schafe gehütet wurden. Auch deren wichtigstes Erzeugnis – die Wolle – und deren Verarbeitung sind Thema des Tages. Der Weg von der Schur, dem Kämmen und Waschen bis hin zu einem gewobenen Stoff und dessen Färbung werden von unserer Living History Gruppe „Familia Carolina“ gezeigt. Im Kontrast dazu stellt die Gruppe „Spinnweben“ die traditionelle Wollverarbeitung des 20. Jahrhunderts dar.
Die Schmiede ist an diesem Tag gleich doppelt in Betrieb, denn an der Außenessen werden landwirtschaftliche Werkstücke gefertigt, während im Grubenhaus Reiterausstattung tauschiert wird.
Natürlich darf an keinem Feldtag die Verarbeitung der Feldfrüchte – das Mahlen und Brotbacken – fehlen. Auch für das leibliche Wohl des Besuchers ist mit Essensständen gesorgt und mehrere Mitmachangebote bieten ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein.
Zuletzt wird eine Vielzahl an Infoständen zum Verweilen einladen; vertreten werden unter anderem sein die Interessengemeinschaft Zugpferde in Deutschland, der Förderverein UNESCO Welterbe Kloster Lorsch sowie auch das regionale Vermarktungsprojekt WIR in Lorsch.
Ort: Freilichtlabor Lauresham
Eintritt: 8 € | ermäßigt 6 € | Familienkarte 19 € (2 Erw., max. 4 Kinder bis 16 Jahre)
Preise Stand 17.12.2025, Änderungen vorbehalten
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Südhessen
Die Mönche im Kloster Lorsch lebten innerhalb der Klostermauern ein Leben voller Gehorsamkeit, Demut, Armut und Keuschheit. Dennoch wurden sie mit verschiedenen Frauen aus den unterschiedlichsten Schichten „konfrontiert“. Als Kaiserin, Königin, Adlige, Nonne oder Bäuerin haben diese Frauen ihre Spuren im Kloster Lorsch hinterlassen. Sie kommen in den historischen Quellen in verschiedenen Rollen vor: als Stifterin, als Ehefrau, als Pilgerin, als Heilkundige, als politische Ratgeberin oder als Arbeitskraft. Sie begleiteten ihre Ehemänner bei der Unterzeichnung von Urkunden, sie waren Ratgeberinnen bei politischen Aktivitäten, sie fanden Zuflucht bei den Lorscher Mönchen und wurden teilweise im Kloster beerdigt. Das Hauptaugenmerk der Führung gilt diesen Frauen.
INFO:
Altersstufe: Erwachsene
Anmeldung bis Do 26.2.: buchung@kloster-lorsch.de | 06251 869200
Findet ab 5 Personen statt (max. 20 Personen)
Preis: kostenfrei
Treffpunkt: Kasse im Museumszentrum (MUZ) am Klostergelände
Diese Führung findet in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lorsch statt.
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Südhessen
Probieren Sie verschiedene Gerichte aus der römischen Küche und erfahren Sie, mit welchen Zutaten sie für moderne Geschmäcker zubereitet werden. Am Buffet können Sie Beilagen und Hauptgänge nach Ihrem Geschmack zusammenstellen und genießen und bei Bedarf einen Nachschlag bekommen. Lassen Sie den Nachmittag entspannt im Museumsrestaurant und Museum ausklingen. Wer möchte, kann im Anschluss bei einem Spaziergang durch die Saalburg die umfangreichen Ausstellungen und den archäologischen Park erkunden.
INFO
Beginn: 11:30 bis 14 Uhr
Kosten: 32.50 € (zzgl. ermäßigter Museumseintritt)
Anmeldung erforderlich unter info@museumscafe-taberna.de
Rückfragen bitte an das Team des Museumsrestaurants Taberna Tel: +49 (0) 6175 / 79 71 25
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Südhessen
Die kunsthistorische Forschung in Schloss Erbach bringt immer wieder Überraschungen ans Licht. Dr. Anja Kalinowski, wissenschaftliche Leiterin der Gräflichen Sammlungen, gibt Einblicke in neu entdeckte Zusammenhänge, bisher unbekannte Details und die kunsthistorische Bedeutung der Sammlungen. Die Führung beleuchtet nicht nur die beeindruckenden Werke selbst, sondern auch deren Entstehung, Deutung und Einbettung in die Geschichte des Schlosses.
Preis: Erwachsener: 9,00 €, Ermäßigt: 7,00 €, Kind: 6,00 €
Max. Teilnehmer: 20
Treffpunkt: Museumsshop
Ticket: hier
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Nordhessen
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Neuen Galerie in Kassel werden in der Sonderausstellung bedeutende Erwerbungen der vergangenen Jahre präsentiert. Der Fokus liegt auf großformatigen Installationen, Filmen und Objekten, die in ihrer Raumpräsenz
beeindrucken. Ein verbindendes Element ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Geschichte(n) und den Schichten der kollektiven oder individuellen Erinnerungen. So stößt Pinar Ögrenci in ihrem Film Aşît (Avalanche), 2022, Prozesse der kollaborativen Erinnerung an, archiviert Jürgen O. Olbrich weggeworfenes Fotomaterial, hinterfragt Michal Heiman in ihren Arbeiten Strukturen psychologischer Test und spiegeln Ute Lindners Belichtungszeiten“ die Zeitebenen von Gemäldehängungen wider. 1976 wurde die Neue Galerie als gemeinsamer Standort für die städtischen und staatlichen Sammlungen eröffnet. In den nunmehr 50 Jahren ihres Bestehens hat die Sammlung durch ihren documenta-Bezug verstärkt auch globale künstlerische Perspektiven aufgenommen und ihren Bestand durch neue Medien erweitert.
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Südhessen
Wochenendeworkshop
Wir verwenden Materialien wie Kugelschreiber, Polyesterfolie, Acrylfarben, Betonpapier, aber auch traditionelle Dinge wie Silberstifte und Blattgold, um uns von ein, zwei und drei Dimensionen durch die Schriftgestaltung leiten zu lassen. Beginnend mit linearen „Tags“ (die wir in gelötete Wasserzeichen verwandeln und damit einige Blättchen Papier schöpfen), über flächige Kompositionen im Bubble-Stil (in der Art von „Cels“ des klassischen Zeichentrickfilms, aber mit Buchstaben als Thema) gestalten wir schließlich dreidimensional wirkende Miniatur-Graffitis mit selbst geschnittenen Schablonen und Spraydose. Eine neue Art von betonbeschichteter Pappe wird dafür unser Träger sein. – Die erarbeiteten Methoden eignen sich sowohl für die traditionelle Buchmalerei als auch für die Entwicklung neuer Stile.
Anmeldung unter: www.kvhs-bergstrasse.de, 06251-17296-0
Ort: Museumszentrum Lorsch (MUZ)
Min. 5/ max. 15 Personen
Preis: 156,00€
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Südhessen
**Von Wolle bis Brennnessel – alte Techniken neu entdecken
In diesem Workshop tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Spinnkunst. Ob Wolle, Leinen, Hanf oder sogar Brennnesselfasern – wir lernen die Unterschiede der Materialien kennen und erfahren, wie daraus feine Fäden entstehen. Neben spannenden Einblicken in die Geschichte und Verarbeitung der Fasern stehen vor allem auch praktische Übungen im Mittelpunkt.
Wir üben das Spinnen mit der Handspindel und probieren – je nach Wunsch und Vorkenntnissen – auch das Spinnrad aus. Außerdem bauen wir unsere eigene einfache Handspindel, die natürlich mit nach Hause genommen werden darf.
Keine Vorkenntnisse erforderlich – Neugier genügt!
Material wird gestellt, eigene Fasern oder Spindeln können gern mitgebracht werden.
INFO:
Leitung: Henny Fleck M.A.
Kurs: von 10 bis 17 Uhr
65 Euro Person (inkl. Museumseintritt und Material)
Der Kurs ist auf zehn Personen begrenzt.
Anmeldung unter Telefon: 0151/11226996 oder
E-Mail: h.fleck@gmx.de
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Südhessen
Unter dem Titel #SHOTBYADAMS zeigt das Hessische Landesmuseum Darmstadt ausgewählte Arbeiten aus dem beeindruckenden fotografischen Schaffen von Bryan Adams. Die Werke stammen aus vier der bekanntesten Serien des Fotografen:
SHOTBYADAMS, WOUNDED: THE LEGACY OF WAR, HOMELESS, IN COLOUR
Parallel zu seinen Erfolgen als Sänger und Songwriter hat Bryan Adams seit den 1990er Jahren eine sehr selbstbewusste Karriere als Fotograf gemacht und ist hierfür mehrfach ausgezeichnet worden.
In der Serie #SHOTBYADAMS standen ihm zahlreiche Freunde, Berühmtheiten und Superstars Modell, unter ihnen Julianne Moore, Ben Kingsley, Amy Winehouse oder Mick Jagger. Es ist beeindruckend, wie Bryan Adams bei diesen Porträtaufnahmen Regie führt. Seinem Auge scheint nichts zu entgehen. Die Porträtierten offenbaren sich ihm in zum Teil egozentrischen Posen und sind dabei ganz in ihrem Element. Sie lassen keinen Zweifel daran, dass sie großes Vergnügen bei den Foto-Sessions hatten.
Doch Bryan Adams ist weit mehr als ein Fotograf berühmter Persönlichkeiten aus der Glamourwelt der Unterhaltung. Er widmet sich auch realen Lebensgeschichten und Schicksalen unserer Gegenwart. Ein bedeutendes Beispiel hierfür ist die Serie WOUNDED: THE LEGACY OF WAR. Sie zeigt junge britische Soldaten, die mit verstümmelten Gliedmaßen, Prothesen, Brandnarben aus den Einsätzen in Afghanistan und im Irak zurückgekehrt sind. Die Porträtierten blicken würdevoll in seine Kamera. Sie sind gezeichnet durch die Folgen des Kriegseinsatz, der ihr Leben radikal veränderte.
Mit der Serie HOMELESS wendet sich Bryan Adams denen zu, die am Rande der Gesellschaft leben: Seine Porträts zeigen Menschen ohne festen Wohnsitz in London, die das Obdachlosenmagazin »The Big Issue« verkaufen. Mitfühlend und respektvoll macht er ihre Notlage bewusst und betont gleichzeitig den unschätzbaren Wert jedes Einzelnen.
Bryan Adams hat in der Serie IN COLOUR ausgewählte Porträts um eine künstlerische Komponente erweitert. Indem er in einem ausgeklügelten Verfahren die Aufnahmen mit individuell abgestimmten, auf Plexiglas hinterdruckten Farbtönen verbindet, verleiht er den Fotografien eine zusätzliche ästhetische und atmosphärische Ebene.
Mit der Ausstellung #SHOTBYADAMS setzt das Hessische Landesmuseum Darmstadt seine Reihe von Fotoausstellungen fort, die im Jahr 2021 begonnen wurde. Nach Peter Lindbergh, Walter Schels und Candida Höfer ist Bryan Adams nun der vierte bedeutende Fotograf, dessen herausragende Arbeiten in Darmstadt bewundert werden können.
Die Ausstellung wird in Kooperation zwischen Crossover und dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt präsentiert.
Kuratoren: Anke Degenhard und Mat Humphrey
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Südhessen
In der Natur wimmelt es von Tieren, Pflanzen und Pilzen, die mithilfe von Giften um ihr Überleben kämpfen. Während sich einige mit toxischen Substanzen schützen, setzen andere – wie die Hornviper – ihr Gift gezielt zum Angriff ein. Auch ein Blick in die Geschichte offenbart, dass Giftmischer und -mischerinnen seit jeher dieses gefährliche Wissen nutzten. Und selbst heute begegnen wir dem Giftigen öfter, als uns lieb ist.
Die Sonderausstellung „GIFT“ im Landesmuseum Wiesbaden verbindet Natur, Kultur und Wissenschaft auf vielfältige Weise. In der Natur übernehmen Gifte unterschiedliche Funktionen: Sie dienen dem Schutz vor Fressfeinden wie bei den Baumsteigerfröschen oder ermöglichen den Beutefang wie etwa bei der Kobra.
Auch der menschliche Umgang mit dem Giftigen wird beleuchtet — von historischen und aktuellen Giftmorden über die Wirkung von Umweltgiften auf Mensch und Natur bis hin zur medizinischen Nutzung toxischer Substanzen.
So bleibt die Erkenntnis des Paracelsus bis heute gültig: „Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
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Südhessen
Verbringen Sie einen exklusiven Abend im Römerkastell Saalburg, wenn die Tore des Museums eigentlich schon geschlossen sind. In mehreren Gängen serviert das Team der Taberna römische Speisen nach originalen Rezepten, wahlweise mit dem passenden Wein oder alkoholfreien Getränken. Eine kurzes Rahmenprogramm zu den archäologischen Highlights rund um das Thema „Essen“ rundet den geselligen Abend ab.
INFO:
von 18.30 bis ca. 22.30 Uhr (Dauer ca. 4 Stunden, Einlass an der Museumskasse)
85 € (inkl. Eintritt, Führung, Kulturprogramm, Menü und Getränke)
Anmeldung erforderlich bis drei Wochen vor der Veranstaltung unter info@museumscafe-taberna.de
Rückfragen bitte an das Team des Museumsrestaurants Taberna Tel: +49 (0) 6175 / 79 71 25
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Nordhessen
Beim Museumsfest im Hessischen Landesmuseum lernen kleine und große Besucherinnen und Besucher das Museum und seine spannende Ausstellung von seiner schönsten Seite kennen. Neben interessanten Themenführungen durch die Dauerausstellung erwartet Sie ein buntes Mitmachprogramm. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Eintrittspreise: Erwachsene: 8 Euro, Kinder unter 18 Jahren in Begleitung eines Ticketinhabers: frei
Besucherservice: +49 (0)561 316 80-123 / service@heritage-kassel.de
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Südhessen
Nach einer kurzen Einweisung am Schöllenbacher Altar mit Blick auf die Handwerkskunst des frühen 16. Jahrhunderts stellen Sie individuelle Anhänger aus Metallfolie mit jahreszeitlich passenden Motiven mithilfe von Drückwerkzeugen her.
INFO:
Preis: Kind: 11,50 €
Max. Teilnehmer: 16
Treffpunkt: Museumsshop
Anmeldung erforderlich: Tickets hier
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Südhessen
Das Schlossgespenst Luidschi zeigt den Kindern sein Zuhause und seine Lieblingsplätze im Schloss Erbach und erzählt dabei spannende Geschichten von seinen Abenteuern.
INFO:
Preis: Kind: 5,50 €
Max. Teilnehmer: 15
Treffpunkt: Museumsshop
Anmeldung erforderlich: Tickets: hier
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Südhessen
Nach einer kurzen Einweisung an der Schauwerkbank lösen Sie ein Museumsquiz im Deutschen Elfenbeinmuseum und stellen anschließend unter fachkundiger Anleitung der Elfenbeinschnitzermeisterin einen Anhänger aus pflanzlichem Elfenbeinersatz her.
Preis: Kind: 11,50 €
Max. Teilnehmer: 15
Treffpunkt: Museumsshop
Anmeldung erforderlich: Tickets hier
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Südhessen
Jutta Leskovar, Prähistorikerin aus Oberösterreich, stellt ihren Roman „Salzberg-Göttin“ vor. Es geht darin um die Geschichte der Menschen, die vor 2600 Jahren am UNESCO-Welterbe-Ort Hallstatt Salz abgebaut und mit halb Mitteleuropa in Kontakt standen. Dabei werden archäologische Fakten mit einer spannenden Geschichte verwoben, die erzählt, wie es gewesen sein könnte. Die Lesung bietet auch kurze Ausblicke auf die Folgebände „Salzbergerbin“ und „Salzbergtod“.
INFO:
Veranstaltungsort: Museum
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: kostenfrei
Für Rückfragen stehen wir gerne unter 06041/8233-024 oder anfragen@keltenwelt-glauberg.de zur Verfügung.
Das Museumsbistro ist bis 19 Uhr geöffnet.
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Südhessen
Nähere Informationen folgen noch.
INFO:
Veranstaltungsort: Museum
Beginn: 10-18 Uhr
Für Rückfragen stehen wir gerne unter 06041/8233-024 oder anfragen@keltenwelt-glauberg.de zur Verfügung.
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Südhessen
Viele Hinweise führen die Schatzsucherinnen und Schatzsucher unter anderem durch die Schlosskapelle, die Schatzkammer des Elfenbeinmuseums und den Rittersaal. Sobald der Schatz gefunden ist, bastelt jedes Kind eine individuelle Schatzkiste.
INFO:
Preis: Kind: 10,00 €
Max. Teilnehmer: 15
Treffpunkt: Museumsshop
Anmeldung erforderlich: Ticket
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Südhessen
Südhessen
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Nach einer Führung durch den Rittersaal basteln die Kinder ihr eigenes, individuelles Wappenschild, lernen, was der Ritter und die holde Maid beachten müssen, und erhalten anschließend von ihrer königlichen Hoheit den Ritterschlag.
INFO:
Preis: Kind: 15,50 €
Max. Teilnehmer: 15
Treffpunkt: Museumsshop
Anmeldung erforderlich: Tickets
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Südhessen
Erleben Sie einen genussvollen Abend im historischen Ambiente des Schlosses Bad Homburg.
Mit einem Aperitif zu Beginn stimmen Sie sich in die Welt der Aromen ein.
Bei einer Wein- und Käseverkostung erwarten Sie fünf charaktervolle Weine mit fünf sorgfältig abgestimmten Bio-Käsesorten.
Zwischen den Verkostungen hören Sie nicht nur spannende Geschichten über Winzer und Käsereien und deren Herkunft, sondern erhalten auch interessante Einblicke in die Geschichte und erfahren, welche Weine zur Landgrafen- und Kaiserzeit getrunken oder im Schlosspark angebaut wurden.
Preis: Erwachsener: 59,00 €
Max. Teilnehmer 36
Treffpunkt: Weißer Turm
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Südhessen
Die Gäste dürfen sich auf einen außergewöhnlichen Abend in der Keltenwelt freuen – eine atmosphärische Mischung aus exklusiver Führung, köstlichem Drei-Gänge-Menü und einem fesselnden Vortrag, der erstmals neue, bislang unveröffentlichte Erkenntnisse über die Familie des Keltenfürsten enthüllen soll. Doch bevor alle Geheimnisse gelüftet sind, überschlagen sich die Ereignisse. Unvorhergesehene Zwischenfälle lassen den Abend aus dem Ruder laufen und verwandeln die historische Kulisse in einen Schauplatz eines dramatischen Kriminalfalls.
Packendes Krimidinner mit Drei-Gänge-Menü, angerichtet von der Theatermanufaktur Büdingen in Zusammenarbeit mit der Keltenwelt am Glauberg – ein Erlebnis, das Spannung, Genuss und Geschichte auf einzigartige Weise verbindet.
INFO:
Veranstaltungsort: Museum
Beginn: 18 Uhr
Für Rückfragen stehen wir gerne unter 06041/8233-024 oder anfragen@keltenwelt-glauberg.de zur Verfügung.
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Südhessen
In dieser besonderen Veranstaltung erleben Sie das Schloss Bad Homburg und seine Räume in den Abendstunden. Sie erwartet ein kulturelles und kulinarisches Erlebnis in den historischen Räumlichkeiten des Königsflügels. Einem Sektempfang schließt sich eine Führung durch die Appartements des letzten deutschen Kaiserpaares an. Später nimmt der Abend mit einem dreigängigen Dinnerbuffet inklusive Getränken seinen stimmungsvollen Ausklang. Genießen Sie die einzigartige Verbindung aus Genuss und Kultur.
INFO:
Preis: 80,00 € pro Person // Teilnehmerzahl: max. 40 Personen // Treffpunkt: Museumsshop // Anmeldung erforderlich unter: Ticket
Rückfragen unter: Tel: +49 (0)6172 9262 148 / E-Mail: service-badhomburg@schloesser-hessen.com
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Südhessen
Südhessen
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In diesem zweitägigen Kurs lernen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse, ein geniales Websystem mit 4-Lochbrettchen kennen. Neben der Herstellung eines Gürtels mit Hilfe verschiedener Techniken und Muster stehen spannende Informationen zum Alltagsleben der Menschen vor 2000 Jahren und eine Anprobe römischer Tracht auf dem Programm.
INFO:
Samstag, 18. und Sonntag, 19. April
jeweils 10:00 – 16:30 Uhr
120 € (inkl. Eintritt und Materialkosten)
ab 14 Jahren
Anmeldung erforderlich bis 08. März unter info@saalburgmuseum.de
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Südhessen
Beim gemeinsamen Rundgang über das Museumsgelände stellt das Team der Museumspädagogik Lehrkräften aller Schulformen die wichtigsten Bereiche vor, gibt Einblicke in die pädagogische Konzeption und Hinweise zu thematischen Anknüpfungspunkten für den Unterricht. Zur Vor- und Nachbereitung des Besuchs stehen neue Materialien für Lehrkräfte zur Verfügung, die ebenfalls vorgestellt werden. Die Veranstaltung soll auch die Möglichkeit zum Austausch der Lehrkräfte mit dem museumspädagogischen Team der Saalburg geben, um zukünftige Angebote des Museums zielgerichtet entwickeln zu können. Alle Fragen rund um den Besuch und die inhaltliche Aufbereitung im Unterricht entsprechend der Klassenstufe und des Schultyps werden gerne gemeinsam besprochen.
INFO:
16:00 bis 17:30 Uhr
14 € pro Person (inkl. Eintritt, Führung und als Informationsmaterial den Museumsführer „Römerkastell Saalburg – Rundgang durch den archäologischen Park“ sowie Unterlagen, die zur Vor- und Nachbereitung genutzt werden können.)
Die Veranstaltung ist über die hessische Lehrkräfteakademie als Fortbildung akkreditiert. Auf Wunsch wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt.
Anmeldung erforderlich bis 12. März unter info@saalburgmuseum.de
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Südhessen
In diesem Rundgang durch verschiedene Schlossflügel und Etagen lernen Sie Räume und Orte kennen, die Besuchenden sonst verborgen bleiben. Gut zu Fuß entdecken Sie in dieser Führung alte Versorgungskeller, Dachböden und besondere Wege in die Schlosskirche und schließlich den Uhrturm. Dabei erfahren Sie Wissenswertes und weniger Bekanntes zur Geschichte des Schlosses und seinen einstigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die „Kulissen“ des Schlosses!
INFO:
Preis 12,00 € pro Erwachsene / 9,00 € erm. // Teilnehmerzahl: max. 20 Personen //
Treffpunkt: Museumsshop // Anmeldung erforderlich: Ticket
Bei Rückfragen: Tel: +49 (0)6172 9262 148 oder E-Mail: service-badhomburg@schloesser-hessen.com
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Südhessen
Verbringen Sie einen exklusiven Abend im Römerkastell Saalburg, wenn die Tore des Museums eigentlich schon geschlossen sind. In mehreren Gängen serviert das Team der Taberna römische Speisen nach originalen Rezepten, wahlweise mit dem passenden Wein oder alkoholfreien Getränken. Eine kurzes Rahmenprogramm zu den archäologischen Highlights rund um das Thema „Essen“ rundet den geselligen Abend ab.
INFO
von 18.30 bis ca. 22.30 Uhr (Dauer ca. 4 Stunden, Einlass an der Museumskasse)
85 € (inkl. Eintritt, Führung, Kulturprogramm, Menü und Getränke)
Anmeldung erforderlich bis drei Wochen vor der Veranstaltung unter info@museumscafe-taberna.de
Rückfragen bitte an das Team des Museumsrestaurants Taberna Tel: +49 (0) 6175 / 79 71 25
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Südhessen
Der Frühling ist da und mit ihm kommen auch die Römer aus ihren Winterquartieren in die Saalburg zurück. Wer schon immer wissen wollte, wie die römischen Soldaten den Winter überstehen und wie sie sich auf ihre Einsätze im Sommer vorbereiten, sollte sich dieses Wochenende auf der Saalburg nicht entgehen lassen. Die 4. Vindelikerkohorte schlägt ihr Marschlager auf, zeigt das römische Lagerleben und präsentiert ihre Ausrüstung und Waffen. Sogar Geschütze im Einsatz werden zu sehen sein sowie eine weitere gefährliche Waffe der Antike – die Schleuder.
Zudem gibt es ein buntes Programm mit verschiedenen Aktionen zur römischen Antike: Handwerkerinnen und Handwerker führen ihre Künste vor, es gibt Wissenswertes zur römischen Kunst, Musik, Medizin, Schule und Religion. So können unsere Museumsgäste alle Lebensbereiche hautnah erfahren und natürlich gibt es wie immer jede Menge Gelegenheit zum Ausprobieren und Mitmachen.
INFO:
von 10–17 Uhr
Bei diesen Veranstaltungen mit besonders umfangreichem Programm werden keine Ermäßigungen für Gruppenpreise gewährt.
Alle Führungen, Vorführungen und Mitmachangebote sind im regulären Eintritt enthalten.
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Südhessen
Der Frühling ist da und mit ihm kommen auch die Römer aus ihren Winterquartieren in die Saalburg zurück. Wer schon immer wissen wollte, wie die römischen Soldaten den Winter überstehen und wie sie sich auf ihre Einsätze im Sommer vorbereiten, sollte sich dieses Wochenende auf der Saalburg nicht entgehen lassen. Die 4. Vindelikerkohorte schlägt ihr Marschlager auf, zeigt das römische Lagerleben und präsentiert ihre Ausrüstung und Waffen. Sogar Geschütze im Einsatz werden zu sehen sein sowie eine weitere gefährliche Waffe der Antike – die Schleuder.
Zudem gibt es ein buntes Programm mit verschiedenen Aktionen zur römischen Antike: Handwerkerinnen und Handwerker führen ihre Künste vor, es gibt Wissenswertes zur römischen Kunst, Musik, Medizin, Schule und Religion. So können unsere Museumsgäste alle Lebensbereiche hautnah erfahren und natürlich gibt es wie immer jede Menge Gelegenheit zum Ausprobieren und Mitmachen.
INFO:
von 10–17 Uhr
Bei diesen Veranstaltungen mit besonders umfangreichem Programm werden keine Ermäßigungen für Gruppenpreise gewährt.
Alle Führungen, Vorführungen und Mitmachangebote sind im regulären Eintritt enthalten.
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Südhessen
Der Frühling ist da und mit ihm kommen auch die Römer aus ihren Winterquartieren in die Saalburg zurück. Wer schon immer wissen wollte, wie die römischen Soldaten den Winter überstehen und wie sie sich auf ihre Einsätze im Sommer vorbereiten, sollte sich dieses Wochenende auf der Saalburg nicht entgehen lassen. Die 4. Vindelikerkohorte schlägt ihr Marschlager auf, zeigt das römische Lagerleben und präsentiert ihre Ausrüstung und Waffen. Sogar Geschütze im Einsatz werden zu sehen sein sowie eine weitere gefährliche Waffe der Antike – die Schleuder.
Zudem gibt es ein buntes Programm mit verschiedenen Aktionen zur römischen Antike: Handwerkerinnen und Handwerker führen ihre Künste vor, es gibt Wissenswertes zur römischen Kunst, Musik, Medizin, Schule und Religion. So können unsere Museumsgäste alle Lebensbereiche hautnah erfahren und natürlich gibt es wie immer jede Menge Gelegenheit zum Ausprobieren und Mitmachen.
INFO:
von 10–17 Uhr
Bei diesen Veranstaltungen mit besonders umfangreichem Programm werden keine Ermäßigungen für Gruppenpreise gewährt.
Alle Führungen, Vorführungen und Mitmachangebote sind im regulären Eintritt enthalten.
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Nordhessen
Obwohl Rembrandt zu den meisterforschten Künstlern des 17. Jahrhunderts zählt, bleiben manche Aspekte seines Schaffens im Dunkeln. Das betrifft auch die Zeit um 1632, die sowohl stilistisch, als auch biographisch durch Umbrüche geprägt ist: Rembrandt wechselte
von Leiden nach Amsterdam und trat dort in die Werkstatt von Hendrick van Uylenburgh ein, wo eine bedeutende Anzahl von Einzel- und Gruppenporträts entstanden und neue Käuferkreise erschlossen wurden. Der Künstler beschäftigte sich mit verschiedenen Gattungen der Malerei und experimentierte dafür mit unterschiedlichen Stilmitteln, welche die Suche nach passenden Ausdrucksformen verdeutlichen.
Die Ausstellung wirft einen konzentrierten Blick auf die Werke aus dem Jahr 1632 und nimmt die Entwicklung dahin, Varianten und Kopien in den Blick, um verschiedene Stilmerkmale, Werkstattverfahren und die Funktion einzelner Gemälde genauer untersuchen zu können.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Stiftung Friedenstein in Gotha, wo sie im Anschluss im Herzoglichen Museum zu sehen sein wird (6. September – 6. Dezember 2026).
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Südhessen
Verbringen Sie einen exklusiven Abend im Römerkastell Saalburg, wenn die Tore des Museums eigentlich schon geschlossen sind. In mehreren Gängen serviert das Team der Taberna römische Speisen nach originalen Rezepten, wahlweise mit dem passenden Wein oder alkoholfreien Getränken. Eine kurzes Rahmenprogramm zu den archäologischen Highlights rund um das Thema „Essen“ rundet den geselligen Abend ab.
INFO:
von 18.30 bis ca. 22.30 Uhr (Dauer ca. 4 Stunden, Einlass an der Museumskasse)
85 € (inkl. Eintritt, Führung, Kulturprogramm, Menü und Getränke)
Anmeldung erforderlich bis drei Wochen vor der Veranstaltung unter info@museumscafe-taberna.de
Rückfragen bitte an das Team des Museumsrestaurants Taberna Tel: +49 (0) 6175 / 79 71 25
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Südhessen
Der Weiße Turm war der Bergfried der Burg Hohenberg. Landgraf Friedrich II. ließ ab 1679 sein Barockschloss errichten, nur der Weiße Turm blieb stehen. Seitdem überragt er weit sichtbar das Schloss und ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Homburg. Nach der Führung durch den Weißen Turm bietet sich von der Turmstube eine großartige Aussicht über Bad Homburg bis zum Taunus und nach Frankfurt.
INFO:
Preis: kostenfrei
Treffpunkt: Museumsshop
Teilnehmerzahl: Max. 20 Personen
Anmeldung erforderlich: Ticket
Bei Rückfragen: Tel: +49 (0)6172 9262 148 / service-badhomburg@schloesser-hessen.com
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Südhessen
In historischem Ambiente vor wunderschöner Kulisse rund um den Weißen Turm bieten ausschließlich private Standbetreiber ihre Waren an. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Der Erwerb der Standkarten ist im Museumsshop des Schlosses möglich.
Preis: Pro Stand: 25,00 €
Max. Teilnehmer: 100
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Südhessen
Beim Kinderflohmarkt haben die jungen Flohmarktfreunde die Chance, ihre Schätze auszupacken und zu verkaufen. Ob Spielzeug, Kleidung, Bücher oder andere Kindersachen – hier findet alles seinen Platz!
Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen die Kinder zu begleiten und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag im Schloss zu erleben. Ein buntes Rahmenprogramm sorgt zusätzlich dafür, dass auch zwischen den Verkaufsständen keine Langeweile aufkommt.
Der Erwerb der Standkarten ist im Museumsshop des Schlosses möglich.
Preis: Pro Stand: 5,00 €
Max. Teilnehmer 25
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Südhessen
Führung zu verborgenen Orten im Schloss Bad Homburg
In diesem Rundgang durch verschiedene Schlossflügel und Etagen lernen Sie Räume und Orte kennen, die Besuchenden sonst verborgen bleiben. Gut zu Fuß entdecken Sie in dieser Führung alte Versorgungskeller, Dachböden und besondere Wege in die Schlosskirche und schließlich den Uhrturm. Dabei erfahren Sie Wissenswertes und weniger Bekanntes zur Geschichte des Schlosses und seinen einstigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die „Kulissen“ des Schlosses!
INFO:
Preis: 12,00 € pro Erwachsene / erm. 9,00 €
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen
Treffpunkt: Museumsshop
Anmeldung erforderlich: Ticket
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Südhessen
Entdecken Sie zum entspannten Ausklang der Arbeitswoche ein Highlight der Sammlung in aller Ausführlichkeit.
Lernen Sie die Geschichte hinter dem Sensationsfund der hessenARCHÄOLOGIE kennen und erfahren, warum dieser Pferdekopf aus archäologischer und kunsthistorischer Perspektive ein herausragendes Stück ist.
INFO:
von 16-17:30 Uhr (Dauer ca. 90 min)
Erwachsene 10 €, Kinder / Jugendliche 6 € (zzgl. Eintritt)
Tickets online im Ticketshop erhältlich, Restkarten am Veranstaltungstag an der Museumskasse
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Südhessen
Georg Lührig (1868—1957) zählt zu jenen Künstlern, die um die Jahrhundertwende Dresdens Kunstszene bestimmten, indem sie die Strömungen des Jugendstils und des Symbolismus in eine ihnen eigene geheimnisvolle und faszinierende Bildsprache fassten. Lührigs Gesamtwerk zeichnet sich durch große gestalterische wie inhaltliche Vielseitigkeit aus. Er experimentierte mit unterschiedlichen Arbeitsmaterialien und Techniken, darunter Kohle, Bleistift, Aquarellfarbe sowie Lithografie.
Der vorliegende reich bebilderte Bestandskatalog dokumentiert das Werk eines Künstlers, den es heute wieder zu entdecken gilt — kleine Studienblätter, großformatige Ölgemälde und monumentale Fresken, die im Rahmen von Auftragsarbeiten für öffentliche Gebäude entstanden, Stillleben, Landschaften und Tierdarstellungen sowie Porträtarbeiten. Nicht zuletzt gilt es auch die Werke wieder zu entdecken, die Lührig als Kriegsmaler im Ersten Weltkrieg schuf, eingesetzt in Frankreich/Champagne und Syrien/Aleppo.
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Südhessen
Die römische Kochkunst hat am Pfingstwochenende einen festen Platz im Programm der Saalburg. Es gibt einfache Gerichte wie „Moretum“, einen Frischkäse mit vielen Kräutern, oder „Puls“, den römischen Getreideeintopf. Entdecken Sie die ganze Bandbreite an römischen Gerichten, von der Verpflegung der Soldaten auf dem Marsch über frisches Brot aus den Lehmkuppelöfen bis hin zur gehobenen Küche und Süßspeisen.
Die Ernährung spielte auch im Alltag der Gladiatorinnen und Gladiatoren eine wichtige Rolle. Welche Nahrungsmittel waren Teil des Trainingsplans im antiken Profisport und wie waren die Anforderungen beim Training und im Kampf?
Die I. Roemercohorte Opladen präsentiert in ihrem beeindruckenden Versorgungszelt sowie an vielen weiteren Stationen die römische Küche. Die Gladiatores Berolinenses zeigen in Schaukämpfen ihre Kampfkunst und geben allen Interessierten die Möglichkeit zu einem Probetraining. Ergänzt wird das kulinarische Programm durch den Steinzeitkoch, der das Kochen mit einer Kochgrube erklärt.
Wir laden Sie ein zu einer kulinarischen Zeitreise für die ganze Familie mit Actionfaktor.
INFO:
von 10–17 Uhr
Bei diesen Veranstaltungen mit besonders umfangreichem Programm werden keine Ermäßigungen für Gruppenpreise gewährt.
Alle Führungen, Vorführungen und Mitmachangebote sind im regulären Eintritt enthalten.
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Südhessen
ooperation mit der Keltenwelt am Glauberg
Gebäude erzählen Geschichte(n). Konradsdorf – aus archäologischer und geschichtlicher Sicht – wird Ihnen durch die Führung nahegebracht. Sie lernen das ehemalige Kloster mit seinen beiden verbliebenen Gebäuden kennen, erfahren Interessantes über die Geschichte vor dem Klosterbetrieb bis in die Zeit, als die Prämonstratenser-Chorfrauen die Geschicke des Klosteralltags nicht mehr bestritten. Welche Bedeutung hatte der Propst? Wo lebte und arbeitete er? – Auch auf diese Fragen erhalten Sie Antworten.
INFO:
Preis: Erwachsener: 6,00 €
Dauer: 60 Minuten
Max. Teilnehmer: 20
Führung und Ticketkauf erfolgen über die Keltenwelt am Glauberg: Ticket
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Nordhessen
Am ersten Sonntag im Juni ist bundesweit UNESCO-Welterbetag. Dann bieten die Welterbestätten in Deutschland auf Einladung der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland ein Programm zu wechselnden Themen rund um die jeweilige Welterbestätte an. Mehr Informationen finden Sie hier.
INFO:
Eintrittspreise: Erwachsene: 8 Euro / Kinder unter 18 Jahren in Begleitung eines Ticketinhabers: frei
Besucherservice: +49 (0)561 316 80-123 / service@heritage-kassel.de
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Südhessen
Die Fähigkeit, Fürsorge zu zeigen und den Nachwuchs zu schützen, ist in vielen Tierarten tief verwurzelt. Solche Verhaltensweisen werden durch Nerven und Hormone gesteuert, ähnlich wie bei uns Menschen. Ob Insekt, Frosch, Vogel oder Fisch: Auch sie zeigen Bindungsverhalten. Vielleicht fühlen sie anders. Vielleicht nicht wie wir. Doch Elternliebe ist überall.
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Südhessen
Erstmals präsentiert das Hessische Landesmuseum Darmstadt die expressiven Papierarbeiten von Hedwig Kruse-Geibel (Frankfurt/Main 1895–1991 Darmstadt).
Ihre Werke kreisen um ihre Rolle als Künstlerin, als Angebetete, Geliebte, Mutter oder verlassene Frau. Ihrer Zeit enthoben und gleichzeitig dieser weit voraus schuf sie ein Crossover der Kulturen. Darin verbinden sich antike Mythologie, Christentum, Judentum, Buddhismus und Islam. Ihre ungemein dichten Bilder zeigen phantastische Wesen, Figuren aus Mystik und Märchen. Sie leben von der Linie und leuchtenden Farben.
Die Tochter des Frankfurter Malers Hermann Kruse studierte in München an der Kunstgewerbeschule. 1917 begann sie mit eigenständigen Arbeiten eine vielversprechende Karriere als Druckkünstlerin. Dieser künstlerische Weg wurde 1935 durch das Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten jäh abgebrochen. Auch wenn Hedwig Kruse, die 1939 den Bildhauer Hermann Geibel (1889–1972) heiratete, nach 1945 weiter künstlerisch arbeitete, blieb die Zäsur durch den Zweiten Weltkrieg für sie unüberwindbar. Zeitlebens fand ihr druckgrafisches Werk keine gebührende kunsthistorische Würdigung.
Dank einer Schenkung durch den Sohn der Künstlerin, Stephan Heise (1928–2017), besitzt das Hessischen Landesmuseum Darmstadt den gesamten grafischen Nachlass von Hedwig Kruse-Geibel. Das Oeuvre umfasst neben aufwändigen Collagen aus Glanzpapier vor allem Farbholzschnitte. Diese druckte die Künstlerin von filigran geschnittenen Holzstöcken mit feinsten Linien. Die grafischen Werke sind von höchster Qualität und drucktechnischer Perfektion.
Die Ausstellung präsentiert die autobiographisch gefärbten Traumwelten der Künstlerin Hedwig Kruse-Geibel und erinnert an eine fast vergessene Künstlerin.
Ort: Karl Freund-Galerie
Kuratorin: Dr. Mechthild Haas, Leiterin Graphische Sammlung
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Südhessen
Mit vier großformatigen Bildteppichen zog in den 1950er Jahren die Moderne in das Haupttreppenhaus des Hessischen Landesmuseums Darmstadt ein. Die Sanierungsarbeiten an dem im 2. Weltkrieg schwer zerstörten Museumbau waren 1954 fast abgeschlossen, als Direktor Erich Wiese vier zeitgenössische textile Werke in Auftrag gab.
Ausgewählt wurden die arrivierten Textilkünstlerinnen Else Mögelin und Johanna Schütz-Wolff, das Ehepaar Inge und Fritz Vahle sowie der Maler Fritz Winter.
Else Mögelin studierte unter anderen bei Johanes Itten, Paul Klee und Gerhard Marcks am Weimarer Bauhaus, arbeitete in der dortigen Weberei und viele Jahre als Leiterin der Textilwerkstatt der Stettiner Kunstgewerbeschule. Johanna Schütz-Wolff beeinflusste als Leiterin der Textilklasse und Handweberei an der Burg Giebichenstein zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Zur jüngeren Generation gehörten das in Darmstadt ansässige Künstlerehepaar Fritz und Inge Vahle, das neben einem umfangreichen grafischen und malerischen Werk auch durch die Herstellung von Wandteppichen hervortrat. Für Fritz Winter schließlich, einem der wichtigsten abstrakten Maler der Nachkriegszeit, stellten textile Arbeiten eine Ausnahmeerscheinung dar. Nur zwei Wandteppiche sind von ihm bekannt, das Darmstädter Exemplar hatte auf der II. documenta in Kassel einen großen Auftritt.
1958 konnten die Wandbehänge anlässlich der Eröffnung der neu eingerichteten Gemäldegalerie der Öffentlichkeit als bedeutende Positionen der figürlichen und ungegenständlichen Textilkunst der 50er Jahre präsentiert werden. Erstmals nach über 50 Jahren werden sie nun in einer Kabinettausstellung, zusammen mit den erhaltenen Entwurfszeichnungen, wieder zu sehen sein.
Ort: Oberlichtsaal
Kurator: Dr. Wolfgang Glüber
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Südhessen
Das Museum geht auf die Straße und holt die Straße ins Museum.
Das Museum Wiesbaden initiiert ein neues Ausstellungsformat, das gestalterische Positionen von internationalen Typografinnen in den Fokus nimmt.
Flagge zeigen für Demokratie — Über einen »Call for Flags« werden 20 international renommierte Designerinnen eingeladen mit typografisch gestalteten Flaggen die Wiesbadener Flaniermeile „Rue“ zu bespielen. Das Museum wiederum präsentiert im Oktogon die konzeptuellen Überlegungen und individuellen gestalterischen Positionen der Typografinnen und Type Designerinnen. Vertieft werden dabei besonders Fragen nach persönlicher und gestalterischer Identität, Geschlecht und Herkunft. Damit soll die historisch starke Unterrepräsentanz von Frauen in diesem traditionell intellektuell so bedeutenden Gestaltungsbereich kritisiert werden, denn: Schrift verbreitet Wissen und übt so entscheidenden Einfluss auf demokratische Meinungsbildung aus.
Die Ausstellung findet im Rahmen des »World Design Capital Frankfurt RheinMain« (WDC) statt, das 2026 zum Thema. »Design for Democracy. Atmospheres for a better Life« im RheinMain-Gebiet veranstaltet wird.
Ausstellungsorte
„Hall of Femmes“ im Museum Wiesbaden
Im Oktogon des Museums Wiesbaden wird eine „Hall of Femmes“ inszeniert, die relevante Hintergrundinformationen und Gestaltungsbeispiele zu zwanzig international renommierten Type-Designerinnen und Typografinnen aus den USA, Südamerika, Europa, Asien, Afrika und Neuseeland zeigt. Gezeigt werden Interviews (Film), ausgewählte Arbeitsbeispiele sowie gestalterisch-konzeptionelle Details zu den in der Ausstellung „Call for Flags“ vertretenen Designerinnen. Dieser inhaltlich reflektierende Teil der Museumsausstellung lebt von einer multimedialen Inszenierung mit Bild, Film, Sound, Interaktion und den Fahnen des „Call for Flags“.
Fahnenparcours auf der Wilhelmstraße
Auf der Wiesbadener Flaniermeile „Rue“ zwischen dem Museum Wiesbaden und dem Kurhaus entsteht im Sommer 2026 ein markanter Fahnenparcours. Mit ihren historischen Gebäuden, Museen und Kunstgalerien wird die Wilhelmstraße zum öffentlichen Ausstellungsraum für die Arbeiten aus dem „Call for Flags“. Das Projekt erprobt ein neues Format der Ausstellung im Stadtraum: Ausgehend von der Tradition des Plakats als „Kunst der Straße“ thematisiert der Fahnenparcours die Übergänge zwischen freier und angewandter Kunst sowie zwischen Design, Kommerz und Öffentlichkeit.
Women & Type – Mainz
20.–31. Juli 2026 | LUX, Pavillon der Hochschule Mainz
Parallel zum Wiesbadener „Call for Flags“ zeigt der LUX-Pavillon der Hochschule Mainz zwanzig typografische Flaggen junger Gestalter:innen aus dem Studiengang Kommunikationsdesign. In aktivistischen Entwürfen setzen sie sich mit feministischen Positionen in der Typografie auseinander. Die Ausstellung erweitert Women & Type um eine junge Perspektive und eröffnet Einblicke in die aktuelle Type-Design-Szene am Hochschulstandort Mainz. Das Studienprojekt wird betreut von Prof. Dr. Petra Eisele und Prof. Dr. Isabel Naegele Institut Designlabor Gutenberg.
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Südhessen
Die Ausstellung »Facettenreiche Insekten« lädt Besucherinnen und Besucher ein, die erstaunliche Vielfalt der Insektenwelt zu entdecken. Von schillernden Käfern über filigrane Schmetterlinge bis hin zu faszinierenden Ameisenkolonien zeigt sie, wie wichtig Insekten für unsere Ökosysteme sind.
Anschauliche Präparate, interaktive Stationen und beeindruckende Makroaufnahmen lassen selbst kleinste Details sichtbar werden. Themen wie Bestäubung, Tarnung und das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur regen zum Staunen und Nachdenken an. Die Ausstellung richtet sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen und verbindet Wissen mit ästhetischem Erlebnis.
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Südhessen
Drachen beflügeln die Fantasie des Menschen seit Jahrtausenden. Die faszinierenden Fabelwesen gehören zum festen Repertoire großer Geschichten – von antiken Mythen bis zu Serienhighlights unserer Gegenwart. Selbst in vielen Kinderzimmern finden sich Drachen-Bücher, -Spiele oder -Stofftiere. Dabei werden den Drachen je nach kulturellem Kontext ganz unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben: In den europäischen Kulturen erscheinen sie als bedrohliche Wesen, welche die Eigenschaften von Schlangen und Raubtieren kombinieren. In China, Korea und Japan ist der Drache hingegen mehrheitlich positiv konnotiert und hält als kosmische Kraft die Natur im Gleichgewicht.
Während in der ostasiatischen Mythologie vornehmlich göttliche Himmelsdrachen auftreten, begegnet uns der Drache in der Antike vor allem bei den Heldentaten von Herkules. Das Schreckensbild des feuerspeienden Untiers bildet sich in Europa jedoch erst in der Kunst des Mittelalters heraus. Hier wird der Drache zum Symbol des Bösen, das durch das Gute überwunden wird – wie es sich exemplarisch in der Ikonografie des Drachentöters wiederfindet. Noch bis in die Neuzeit wurden Drachen als real existierende Tiere angesehen, erst mit dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaft wandelte sich dieses Bild: Drachen wurden aus der Systematik der Zoologie ausgeschlossen und zu Fabelwesen erklärt. Dennoch erscheinen sie heute durch die aktuelle Fantasy-Kultur, wie z.B. die Romane von J. R. R. Tolkien oder die zahlreichen anderen Bücher, Filme, Comics und Spiele lebendiger als je zuvor.
Die interdisziplinäre Ausstellung beleuchtet Drachen sowohl aus kunsthistorischer als auch naturwissenschaftlicher Perspektive. Sie präsentiert herausragende europäische und ostasiatische Kunstwerke von der Antike bis zur Gegenwart, und zeigt naturwissenschaftliche Exponate wie seltene Dokumente der Wissenschaftsgeschichte, jahrmillionenalte Fossilien oder Tierpräparate. Ergänzt wird dieses vielfältige Panorama mit digitalen Inhalten, einer Erzählschiene für Kinder, einer Leseecke und Zeichenwand sowie stimmungsvollen audiovisuellen Installationen. So können Jung und Alt entdecken, wie viel Wirklichkeit in dem jahrtausendealten Mythos »Drachen« steckt.
Die Sonderausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation des Hessischen Landesmuseum Darmstadt mit dem Museum Schnütgen und dem Museum für Ostasiatische Kunst, Köln.
Anschließend wird die Ausstellung vom 4. März bis 6. Juni 2027 im Museum Schnütgen in Kooperation mit dem Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu sehen sein.
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Nordhessen
Eine Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt
Bereits zu Lebzeiten war Albrecht Dürer europaweit berühmt und ein Maßstab für Künstler wie Sammler. Sein Renommee gründete sich vor allem auf seiner international verbreiteten Druckgraphik. Wie entstand diese Wertschätzung für einen deutschen Künstler, dessen 555.
Geburtstag wir 2026 feiern und dessen 500. Todestag sich 2028 jährt? Worin liegt seine bis heute ungebrochene Modernität?
Die Ausstellung „DÜRER - Ein Must-have für Hessische Fürsten“ richtet ihren Fokus auf die beiden hessischen Fürstenhäuser Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt. Beide Sammlungen sind eng mit Dürer verbunden und erzählen von einer 500 Jahre währenden Begeisterung für ein Werk, das sich durch technische Brillanz, innovativen Erfindergeist und Sinn für
lukrative Bildideen auszeichnet. Das Zusammenwirken von Künstlern, Sammlern, Literaten und Kunsthändlern lieferte die grundlegenden Faktoren für Dürers Ruhm. Zur künstlerischen Qualität traten sekundäre Faktoren wie der Schöpfername, Rarität und mögliche Konkurrenz. In diesem Fadenkreuz vollzog sich „The Making of Dürer“.
Die Ausstellung „DÜRER – Ein Must-have für hessische Fürsten“ deckt das Sammeln Dürers im fürstlichen Kontext vom späten 16. bis ins 19. Jahrhundert ab. Insgesamt werden rund 130 Werke präsentiert. Darunter etwa 100 Kupferstiche, Radierungen und Holzschnitte höchster Qualität, einzigartige Zeichnungen und berühmte Gemälde von Dürers Hand.
Sämtliche Exponate stehen im Zusammenhang mit den fürstlichen Sammlungen in Kassel und Darmstadt.
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Südhessen
„Hochverehrte Prinzessin, vieladeliger wilder Junge, süße Malerin, wann darf ich kommen — ich träume von der Süßigkeit Ihrer Bilder. (Der Prinz von Theben) Else Lasker-Schüler (Der blauen Reiterreiterin Freundin.)“
Else Lasker-Schüler an Marianne von Werefkin 1913
Der „Blaue Reiter“ ist ein Kreis von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die im Bereich der ästhetischen Theorie, Malerei, Grafik, Literatur und Musik Visionäres geleistet haben. Mit seinen beiden in den Jahren 1911 und 1912 organisierten Ausstellungen und dem 1912 herausgegebenen Almanach steht er für eine Subjektivierung in der Kunst, die Befreiung der Farbe vom Gegenstand und die Idee einer Gleichwertigkeit von künstlerischen Ausdruckformen unterschiedlicher Epochen, Gattungen und Regionen. Damit ist er Teil der internationalen Avantgardebewegungen vor dem Ersten Weltkrieg.
Nahezu völlig unerforscht blieb bis heute, welchen großen Anteil die einzelnen Künstlerinnen im Umfeld des „Blauen Reiter“ an der Entwicklung der Moderne hatten, welche Strategien und Netzwerke sich diese zurechtlegten, um trotz des damals herrschenden, ihnen völlig widrigen gesellschaftlichen Normengefüges ein Leben als selbstständige Künstlerin führen zu können, und wer waren all die mitunter völlig vergessenen, in ihren Lebensläufen kaum mehr zu rekonstruierenden Künstlerinnen überhaupt, das sind die Themen der Ausstellung Die Blauen „Reiterreiterinnen“. Und hier sind sie:
Erma Bossi — Sonia Delaunay-Terk — Emmi Dresler — Elisabeth Epstein — Elisabeth Erdmann-Macke — Natalia Gontscharowa — Else Lasker-Schüler — Maria Franck-Marc — Olga Meerson — Gabriele Münter — Carla Pohle — Marianne von Werefkin
Eine Ausstellung des Museum Wiesbaden in Kooperation mit dem Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München sowie der Fondazione Marianne Werefkin in Ascona/CH
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Südhessen
2027 jährt sich zum 70. Mal die wegweisende Ausstellung „Lebendige Farbe — Couleur vivante“, zu der in Wiesbaden das Who-is-who der neuen gestisch-abstrakten Malerei versammelt wurde. Zugleich war diese Schau ein Brückenschlag der jungen deutsch-französischen Freundschaft. Freundschaft ist auch das Stichwort unserer Präsentation. Die Beziehung des Künstlerpaars Schultze-Bluhm zum Museum Wiesbaden, vor allem aber auch zu Clemens Weiler, dem innovativen Direktor der Nachkriegszeit soll im Zentrum unserer Kabinettausstellung stehen. Natürlich mittels der Werke der beiden Kunstschaffenden, aber auch über persönliche Grußkarten, Notizen und Anekdoten: Sammlungsgeschichte als Kunstgeschichte und ganz nebenbei eine Auswahl lange nicht gezeigter Schätze aus den Depots des Museums.
Die Ausstellung ist Teil einer Kooperation mit dem Museum Reinhard Ernst und dem Nassauischen Kunstverein.
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Südhessen
Die Ausstellung »Wildlife Photographer of the Year« präsentiert atemberaubende Natur- und Tierfotografie aus aller Welt. Ausgewählt von einer renommierten Jury zeigen die Bilder die Schönheit, Vielfalt und Verletzlichkeit unseres Planeten. Sie erzählen berührende Geschichten von Wildtieren, seltenen Momenten und bedrohten Lebensräumen – festgehalten von talentierten Fotografinnen und Fotografen mit großem Gespür für Timing und Perspektive.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Natur mit neuen Augen zu sehen und regt zum Nachdenken über den Schutz unserer Umwelt an. Ein visuelles Erlebnis voller Emotion, Staunen und Inspiration.
Grundlage für die Ausstellung bildet der gleichnamige Wettbewerb des Natural History Museum in London, der seit 1965 jährlich die besten Naturfotografien auszeichnet.
Ort: Karl Freund-Galerie und Oberlichtsaal
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Nordhessen
Mit der Weißen Nacht im Bergpark Wilhelmshöhe feiern wir Mittsommer. Wie immer lockt ein buntes Programm auf die Wilhelmshöhe.
Ein Veranstaltungsticket kostet 8 Euro inkl. aller Angebote wie Führungen und Mitmach-Programmen, Shuttle-Service und Fahrradgarderobe sowie Eintritt ins Museum. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind in Begleitung eines Ticketinhabenden frei. Der Vorverkauf wird wenige Wochen vor der Veranstaltung an allen Museumskassen und Besucherzentren von Hessen Kassel Heritage möglich.
Besucherservice: +49 (0)561 316 80-123 / service@heritage-kassel.de
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