Vielfalt unter einem Dach
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zählt zu den großen Häusern Deutschlands und vereinigt unterschiedliche Sammlungen aus den Bereichen Kunst-, Kultur- und Naturgeschichte. Eine solche Fülle an Sammlungen verleiht dem HLMD einen besonderen Charakter unter den bedeutenden Museen Europas.
Zu den herausragenden Ausstellungsbereichen gehören die Archäologie, das mittelalterliche Kunsthandwerk, Malerei und Plastik vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart und der weltweit größte Werkkomplex von Joseph Beuys, der »Block Beuys«. Die naturgeschichtliche Abteilung umfasst die Bereiche Zoologie mit den Darmstädter Dioramen aus dem Jahr 1906, Mineralogie und Geologie-Paläontologie einschließlich der Fossilien aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube Messel.
Kurzfilm: Alleine nachts im Museum - Traum oder Albtraum? | Kultur in Hessen
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Mein Museum - Der Imagefilm des Hessischen Landesmuseum Darmstadt
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Mein Museum: Mit den Balletttänzer*innen des Hessischen Staatsballetts
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Anstehende Veranstaltungen
Erstmals präsentiert das Hessische Landesmuseum Darmstadt die expressiven Papierarbeiten von Hedwig Kruse-Geibel (Frankfurt/Main 1895–1991 Darmstadt).
Ihre Werke kreisen um ihre Rolle als Künstlerin, als Angebetete, Geliebte, Mutter oder verlassene Frau. Ihrer Zeit enthoben und gleichzeitig dieser weit voraus schuf sie ein Crossover der Kulturen. Darin verbinden sich antike Mythologie, Christentum, Judentum, Buddhismus und Islam. Ihre ungemein dichten Bilder zeigen phantastische Wesen, Figuren aus Mystik und Märchen. Sie leben von der Linie und leuchtenden Farben.
Die Tochter des Frankfurter Malers Hermann Kruse studierte in München an der Kunstgewerbeschule. 1917 begann sie mit eigenständigen Arbeiten eine vielversprechende Karriere als Druckkünstlerin. Dieser künstlerische Weg wurde 1935 durch das Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten jäh abgebrochen. Auch wenn Hedwig Kruse, die 1939 den Bildhauer Hermann Geibel (1889–1972) heiratete, nach 1945 weiter künstlerisch arbeitete, blieb die Zäsur durch den Zweiten Weltkrieg für sie unüberwindbar. Zeitlebens fand ihr druckgrafisches Werk keine gebührende kunsthistorische Würdigung.
Dank einer Schenkung durch den Sohn der Künstlerin, Stephan Heise (1928–2017), besitzt das Hessischen Landesmuseum Darmstadt den gesamten grafischen Nachlass von Hedwig Kruse-Geibel. Das Oeuvre umfasst neben aufwändigen Collagen aus Glanzpapier vor allem Farbholzschnitte. Diese druckte die Künstlerin von filigran geschnittenen Holzstöcken mit feinsten Linien. Die grafischen Werke sind von höchster Qualität und drucktechnischer Perfektion.
Die Ausstellung präsentiert die autobiographisch gefärbten Traumwelten der Künstlerin Hedwig Kruse-Geibel und erinnert an eine fast vergessene Künstlerin.
Ort: Karl Freund-Galerie
Kuratorin: Dr. Mechthild Haas, Leiterin Graphische Sammlung
Mit vier großformatigen Bildteppichen zog in den 1950er Jahren die Moderne in das Haupttreppenhaus des Hessischen Landesmuseums Darmstadt ein. Die Sanierungsarbeiten an dem im 2. Weltkrieg schwer zerstörten Museumbau waren 1954 fast abgeschlossen, als Direktor Erich Wiese vier zeitgenössische textile Werke in Auftrag gab.
Ausgewählt wurden die arrivierten Textilkünstlerinnen Else Mögelin und Johanna Schütz-Wolff, das Ehepaar Inge und Fritz Vahle sowie der Maler Fritz Winter.
Else Mögelin studierte unter anderen bei Johanes Itten, Paul Klee und Gerhard Marcks am Weimarer Bauhaus, arbeitete in der dortigen Weberei und viele Jahre als Leiterin der Textilwerkstatt der Stettiner Kunstgewerbeschule. Johanna Schütz-Wolff beeinflusste als Leiterin der Textilklasse und Handweberei an der Burg Giebichenstein zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Zur jüngeren Generation gehörten das in Darmstadt ansässige Künstlerehepaar Fritz und Inge Vahle, das neben einem umfangreichen grafischen und malerischen Werk auch durch die Herstellung von Wandteppichen hervortrat. Für Fritz Winter schließlich, einem der wichtigsten abstrakten Maler der Nachkriegszeit, stellten textile Arbeiten eine Ausnahmeerscheinung dar. Nur zwei Wandteppiche sind von ihm bekannt, das Darmstädter Exemplar hatte auf der II. documenta in Kassel einen großen Auftritt.
1958 konnten die Wandbehänge anlässlich der Eröffnung der neu eingerichteten Gemäldegalerie der Öffentlichkeit als bedeutende Positionen der figürlichen und ungegenständlichen Textilkunst der 50er Jahre präsentiert werden. Erstmals nach über 50 Jahren werden sie nun in einer Kabinettausstellung, zusammen mit den erhaltenen Entwurfszeichnungen, wieder zu sehen sein.
Ort: Oberlichtsaal
Kurator: Dr. Wolfgang Glüber
Mit Eva Nebhuth, M.A.
Für Kinder ab 8 Jahre
Merkwürdige Dinge sind unter einem Filzteppich versteckt: Kupferdrähte, Knochen, Glühlampen, Schokolade. Was haben sie mit dem Künstler Joseph Beuys zu tun? Jene Gegenstände verarbeitete er in seinen Werken – u.a. auch im »Block Beuys«. Warum fügte er sie gerade hier zusammen?
Bei der Erschaffung eigener Materialplastiken werdet ihr selber kreativ.
Bitte bringt einen Karton zum Transport der Plastik mit, damit sie nicht kaputt geht.
Die Workshops beinhalten eine Führung zu dem gewählten Thema mit anschließendem Kreativangebot.
Um die Mittagszeit ist eine Pause zur Stärkung geplant. Bitte bringt dafür eine Lunchbox und ein Getränk mit.
Max. 15 Kinder, nur online buchbar
Kosten pro Kind: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, FamilienApp Hessen 13,50 Euro
Gemeinsam besuchen wir die Ausstellung und tauchen ein in die Märchenwelten von Hedwig Kruse. Im Anschluss kreieren wir unsere eigenen glitzernden Papiercollagen.
INFO:
Max. 10 Kinder ab 6 Jahre
Leitung: Jennifer Faltermeier
Termin: DO 16.07.2026, 14 - ca.16 Uhr
Kosten: 8 Euro pro Kind
Tickets hier buchen
Mit Dagmar Boltze, M.A.
Für Kinder ab 8 Jahre
Mehrere Segelschiffe auf dem Gemälde Seesturm von Bonaventura Peeters sind in Seenot geraten. Matrosen gehen über Bord und klammern sich an Holzbalken fest. Warum sind die Menschen vor vielen hundert Jahren, trotz großer Gefahren, immer wieder aufs Meer hinausgefahren? Und drohte aus dem Wasser vielleicht noch eine andere Gefahr? In der zoologischen Sammlung fahndet ihr nach einem möglichen Seeungeheuer und gestaltet im Anschluss daran eigene fantastische Wesen.
Die Workshops beinhalten eine Führung zu dem gewählten Thema mit anschließendem Kreativangebot.
Um die Mittagszeit ist eine Pause zur Stärkung geplant. Bitte bringt dafür eine Lunchbox und ein Getränk mit.
Max. 15 Kinder, nur online buchbar
Kosten pro Kind: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, FamilienApp Hessen 13,50 Euro
Wie sah es in der Fossilienlagerstätte Grube Messel vor ca. 50 Millionen Jahren aus? Wie entstand der dortige Maarsee und welche Tiere lebten dort? In einer spannenden Zeitreise erkundet ihr die fossilen Schätze, die nur wenige Kilometer von Darmstadt entdeckt wurden.
Im praktischen Teil gießt ihr Fossilien in Gips und gestaltet sie - ganz ähnlich wie bei einer professionellen Präparation.
Um die Mittagszeit ist eine Pause zur Stärkung geplant, bitte bringt dafür eine Lunchbox und ein Getränk mit.
INFO:
max. 15 Kinder ab 8 Jahre
Leitung: Helga Langer
Termin: Do 30.07.2026 11-14 Uhr
Kosten: 15,- Euro pro Person, erm. 12,- Euro, 13,50 Euro FamilienApp Hessen
Ermäßigungen sind möglich für Studierende, Auszubildende und Arbeitssuchende (jeweils mit entsprechendem Nachweis)
Auf dem Gemälde "Die Elster auf dem Galgen" von Pieter Bruegel d.Ä. gibt es jede Menge zu bestaunen. Auf einer Wanderung durch das Werk entdeckt ihr viele spannende Details wie Burgen, eine Mühle sowie die kleine Elster und erfahrt jede Menge über Bildkomposition.
Was ist eigentlich eine Farb- und eine Luftperspektive und warum erscheint die weit entfernte Burg so hell?
Im praktischen teil entwickelt ihr eigene Geschichten, die ihr mit Hilfe einer gestaffelten Bildkomposition erzählt. Diese Papiercollagen entstehen fats ganz ohne Zeichenstift und Schere.
Um die Mittagszeit ist eine Pause zur Stärkung geplant, bitte bringt dafür eine Lunchbox und ein Getränk mit.
INFO:
max. 15 Kinder ab 8 Jahre
Leitung: Gesine Dittmer
Kosten: 15,- Euro pro Person, erm. 12,- Euro, 13,50 Euro FamilienApp Hessen
Ermäßigungen sind möglich für Studierende, Auszubildende und Arbeitssuchende (jeweils mit entsprechendem Nachweis)
Die Ausstellung »Facettenreiche Insekten« lädt Besucherinnen und Besucher ein, die erstaunliche Vielfalt der Insektenwelt zu entdecken. Von schillernden Käfern über filigrane Schmetterlinge bis hin zu faszinierenden Ameisenkolonien zeigt sie, wie wichtig Insekten für unsere Ökosysteme sind.
Anschauliche Präparate, interaktive Stationen und beeindruckende Makroaufnahmen lassen selbst kleinste Details sichtbar werden. Themen wie Bestäubung, Tarnung und das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur regen zum Staunen und Nachdenken an. Die Ausstellung richtet sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen und verbindet Wissen mit ästhetischem Erlebnis.
Kunst-Denkwerkstatt für Kinder (10-14 Jahre)
Kunst ist vieldeutig. Die Jugendlichen machen sich auf die Suche nach dem Bekannten im Unbekannten und nach dem Neuen im Alten. Diese Begegnungen führen zu erstaunlichen Antworten auf viele Fragen: Was hat Kunst mit Dir zu tun? Was will sie Dir sagen? Und kann sie Dir damit Mut und Lust machen, um selbst aktiv zu werden?
Das Format richtet sich an zwölf wissensdurstige, kreative junge Menschen, die den Blick „dahinter“ suchen.. Sie treffen sich zehn Mal im Jahr an einem Nachmittag im Monat.
Wie „Kunstforschende“ diskutieren sie über unterschiedliche Themen und Objekte und setzen das Erlebte und Erfahrene in künstlerisch-praktischer Weise (Malen, Zeichnen, Drucken, Bauen, Fotografieren, Experimentieren...)um.
Der Kurs findet jeweils dienstags von 15.45-17.45 Uhr statt (September 2026 – Juni 2027) und beinhaltet 10 Termine.
max. 12 Kinder
Leitung: Gesine Dittmer, Johanna Weber
Kosten: 200,- Euro pro Person inkl. Material, ermäßigt 130,- Euro
Ermäßigungen sind möglich für Studierende, Auszubildende, Arbeitssuchende sowie Personen mit Teilhabecard (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Kreativangebot für Kindergartenkinder (4-6 Jahre)
Der kleine Zaunkönig hat seine Krone verloren! Gemeinsam mit ihm machen sich die Kinder im Museum auf die Suche nach ihr. Wo hat der neugierige Vogel seine Krone dieses Mal verloren und wohin wird sie die Suche nach ihr bringen?
Mit allen Sinnen gehen die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Entdeckungsreise durch das Museum und anschließend in die Kreativräume. Dort setzen sie ihre Eindrücke um, probieren wechselnde Techniken und Materialien aus - es wird gemalt, geklebt, gewerkelt und gelacht. In einer Abschlussrunde betrachten Kinder und Eltern gemeinsam die entstandenen Arbeiten.
INFO:
Der Kurs findet jeweils donnerstags von 16.00 - 17.30 Uhr statt und beinhaltet insgesamt 15 Termine im Zeitraum von September 2026 bis Juni 2027.
Die Gruppeneinteilung erfolgt Mitte/Ende August.
Max. 8 Kinder pro Kurs
Leitung: Gesine Dittmer
Kosten: 270,- Euro pro Person inkl. Material, ermäßigt 160,- Euro
Ermäßigungen sind möglich für Studierende, Auszubildende, Arbeitssuchende und Personen mit Teilhabecard (jeweils mit entsprechendem Nachweis)
Drachen beflügeln die Fantasie des Menschen seit Jahrtausenden. Die faszinierenden Fabelwesen gehören zum festen Repertoire großer Geschichten – von antiken Mythen bis zu Serienhighlights unserer Gegenwart. Selbst in vielen Kinderzimmern finden sich Drachen-Bücher, -Spiele oder -Stofftiere. Dabei werden den Drachen je nach kulturellem Kontext ganz unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben: In den europäischen Kulturen erscheinen sie als bedrohliche Wesen, welche die Eigenschaften von Schlangen und Raubtieren kombinieren. In China, Korea und Japan ist der Drache hingegen mehrheitlich positiv konnotiert und hält als kosmische Kraft die Natur im Gleichgewicht.
Während in der ostasiatischen Mythologie vornehmlich göttliche Himmelsdrachen auftreten, begegnet uns der Drache in der Antike vor allem bei den Heldentaten von Herkules. Das Schreckensbild des feuerspeienden Untiers bildet sich in Europa jedoch erst in der Kunst des Mittelalters heraus. Hier wird der Drache zum Symbol des Bösen, das durch das Gute überwunden wird – wie es sich exemplarisch in der Ikonografie des Drachentöters wiederfindet. Noch bis in die Neuzeit wurden Drachen als real existierende Tiere angesehen, erst mit dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaft wandelte sich dieses Bild: Drachen wurden aus der Systematik der Zoologie ausgeschlossen und zu Fabelwesen erklärt. Dennoch erscheinen sie heute durch die aktuelle Fantasy-Kultur, wie z.B. die Romane von J. R. R. Tolkien oder die zahlreichen anderen Bücher, Filme, Comics und Spiele lebendiger als je zuvor.
Die interdisziplinäre Ausstellung beleuchtet Drachen sowohl aus kunsthistorischer als auch naturwissenschaftlicher Perspektive. Sie präsentiert herausragende europäische und ostasiatische Kunstwerke von der Antike bis zur Gegenwart, und zeigt naturwissenschaftliche Exponate wie seltene Dokumente der Wissenschaftsgeschichte, jahrmillionenalte Fossilien oder Tierpräparate. Ergänzt wird dieses vielfältige Panorama mit digitalen Inhalten, einer Erzählschiene für Kinder, einer Leseecke und Zeichenwand sowie stimmungsvollen audiovisuellen Installationen. So können Jung und Alt entdecken, wie viel Wirklichkeit in dem jahrtausendealten Mythos »Drachen« steckt.
Die Sonderausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation des Hessischen Landesmuseum Darmstadt mit dem Museum Schnütgen und dem Museum für Ostasiatische Kunst, Köln.
Anschließend wird die Ausstellung vom 4. März bis 6. Juni 2027 im Museum Schnütgen in Kooperation mit dem Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu sehen sein.
Die Ausstellung »Wildlife Photographer of the Year« präsentiert atemberaubende Natur- und Tierfotografie aus aller Welt. Ausgewählt von einer renommierten Jury zeigen die Bilder die Schönheit, Vielfalt und Verletzlichkeit unseres Planeten. Sie erzählen berührende Geschichten von Wildtieren, seltenen Momenten und bedrohten Lebensräumen – festgehalten von talentierten Fotografinnen und Fotografen mit großem Gespür für Timing und Perspektive.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Natur mit neuen Augen zu sehen und regt zum Nachdenken über den Schutz unserer Umwelt an. Ein visuelles Erlebnis voller Emotion, Staunen und Inspiration.
Grundlage für die Ausstellung bildet der gleichnamige Wettbewerb des Natural History Museum in London, der seit 1965 jährlich die besten Naturfotografien auszeichnet.
INFO:
Ort: Karl Freund-Galerie und Oberlichtsaal
Kombiticket mit der Ausstellung »Drachen. Mythos und Wirklichkeit« (bis 17. Januar 2027)
Regulär: 14 Euro / Ermäßigt 9 Euro
Gruppenpreis: 11 Euro
Im großen Jubiläumsjahr des in der Schweiz geborenen Künstlers Arnold Böcklin (1827–1901) bildet Darmstadt den Auftakt einer Ausstellungsreihe in den Städten Berlin, Leipzig und Basel.
Als einer der herausragenden Maler des Symbolismus prägte Arnold Böcklin mit seinem Werk die deutsche Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entscheidend mit. Ruhm allerdings wurde ihm erst spät zuteil.
Dank der Stiftung des Industriellen Maximilian von Heyl und seiner Ehefrau im Jahr 1924 verfügt das Hessische Landesmuseum Darmstadt über einen herausragenden Bestand an Gemälden Böcklins sowie mehr als 60 Handzeichnungen aus der Graphischen Sammlung. Ergänzt durch hochkarätige Leihgaben aus renommierten Museen wie dem Kunstmuseum Basel, dem Museum der bildenden Künste in Leipzig, der Alten Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, dem Museum Folkwang in Essen oder dem Von der Heydt-Museum in Wuppertal entsteht eine Präsentation von besonderer Qualität und Dichte – eine Konstellation, wie sie in Darmstadt seit über fünf Jahrzehnten nicht mehr zu erleben war.
Die Ausstellung eröffnet neue Perspektiven auf Böcklins symbolistische Kunst. Sie beleuchtet seine Position zwischen Historismus und den Anfängen der Moderne und hinterfragt die bis heute ambivalente Rezeption seines Werks. Welche gesellschaftlichen Vorstellungen spiegeln sich in seinen Bildern wider? Und warum gewinnen diese in einer von Unsicherheit und Umbrüchen geprägten Gegenwart erneut an Aktualität?
Diese Ausstellung wurde vom Hessischen Landesmuseum Darmstadt initiiert und in Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig realisiert.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft Ihrer Exzellenz Livia Leu, Botschafterin der Schweiz in der Bundesrepublik Deutschland.
Standort
Impressionen
Geschichten
Große Kunst in kleinem Format
Hinter den Kulissen der Fürstlichen Schatzkammer in Darmstadt (Teil 1)
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Eine Aufgabe für Generationen
Hinter den Kulissen der Fürstlichen Schatzkammer in Darmstadt (Teil 2)
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Auf der Jagd nach verlorenen Schätzen
Hinter den Kulissen der Fürstlichen Schatzkammer in Darmstadt (Teil 3)
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Das Museum macht von außen einen gewaltigen Eindruck und innen ist diese Architektur einfach sehr harmonisch.
Alexander
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Tatsächlich habe ich schon seit Jahren vorgehabt herzukommen, wegen der praehistorischen Funde. Es war der Hammer.
Janek
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Mir hat hier besonders die die Jugendstilausstellung gefallen. Wir sind hier gerade zu Besuch aus Schottland und das Landesmuseum gehört einfach dazu, was man sich ansehen muss.
Robert
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Am besten gefallen hat mir die biologische Abteilung mit den ausgestopften Tieren und die Darstellung des Rhein-Main-Gebietes und des Odenwalds mit ihren Höhengrafiken.
Julian
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