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Schönheit und Vielfalt der Tierwelt - Tierpräperatoren, Museum Wiesbaden (Teil 2)

Bei weichteiligen Lebensformen wie Seesternen, Krebsen oder Krabben nutzen die Präparatoren ein anderes Verfahren als bei Säugetieren: Eine Silikonform des Originals wird mit Kunstharz ausgegossen und – falls bei der Tierart vorhanden – dem echten und haltbar gemachten Panzer angepasst. Beispiel dafür geben vielzählige Meerestiere, die mit prächtigen Farben ausgestattet die Besucher der Naturausstellung beeindrucken. Dazu zählt auch eines von Richters Lieblingswerken, eine Riesenschildkröte. Bekannt ist Wiesbaden auch für die Sammlung an Schmetterlingen. Bei Insekten sind wiederum andere Konservierungsverfahren angezeigt: Einlegen in Alkohol oder Trocknen.

Mit Dioramen – in Glas gefasste Lebenswelten – lassen sich die einzelnen Tierarten in einer natürlich wirkenden Umgebung inszenieren, die ebenfalls von den Präparatoren erdacht und verwirklicht wird. Manchmal wirken sie so authentisch, dass sie einen Zoobesuch ersetzen können. Eine besonders schöne Arbeit ist das raumgreifende Arrangement von Richter und Seehausen eines Antilopen jagenden Geparden. Und im Gegensatz zu den lebendigen Tieren, lassen sich die Werke von Richter und Seehausen ganz in Ruhe bewundern und in allen Einzelheiten studieren. Auch lassen sich in Dioramen Entwicklungsprozesse veranschaulichen, wie von der Larve bis zum Schmetterling. Eine ebenso ästhetische wie lehrreiche Art der naturkundlichen Darstellung.

Wie kommt man zu dem Beruf Tierpräparator? Für den naturkundlich interessierten Felix Richter war es ein Jugendtraum, aber zunächst studierte er Geologie –
schließlich gibt es für Tierpräparatoren nicht allzu viele Stellen. Dann bewarb er sich doch in Bochum – an der einzigen Präparatorenschule im deutschsprachigen Raum, die einen staatlich anerkannten Abschluss verleiht.
Richter beschreibt seinen Antrieb, den vielseitigen Beruf des Präparators zu ergreifen, so: „Ich kann durch meine Arbeit die Schönheit der Tiere sichtbar machen und so zu ihrem Schutz beitragen.“

Vorheriger Teil der Artikelserie:
Schönheit und Vielfalt der Tierwelt - Tierpräperatoren, Museum Wiesbaden (Teil 1)

Nächster Teil der Artikelserie:
Folgt in Kürze.

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Veröffentlicht am 22.03.2018

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