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Zeitreise in die römische Geschichte - Römerkastell Saalburg (Teil 1)

Das Römische Reich – Inbegriff für Hochkultur und feine Lebensart. Auf dem Höhepunkt der Macht erstreckte es sich von Britannien bis nach Nordafrika. Vor mehr als 2.000 Jahren profitierte man innerhalb seiner Grenzen selbst in der tiefsten Provinz von ausgebauten Straßen, florierendem Handel und einer funktionierenden Verwaltung. Die Römer kannten Steinhäuser, hatten eine hochentwickelte Badekultur und – man glaubt es kaum – Fußbodenheizungen. Dass die Grenze des Römischen Reiches, der Limes, im Jahre 90 unserer Zeitrechnung irgendwo durch einen Wald bei Bad Homburg verlief, lässt sich nur schwer vorstellen. Der Bau eines ersten Grenzkastells für etwa 160 Legionäre markierte hier im Taunus genau dort, wo die heutige Saalburg steht, die Militär- und Wirtschaftsgrenze des Römischen Reiches.

„Die Germanen hatten den Römern damals wenig entgegenzusetzen. Die römische Hochkultur war der der Germanen weit überlegen, aber entgegen der üblichen Vorstellungen arrangierte man sich hier schnell mit den Römern. Die Germanen wollten am Reichtum des Römischen Reiches teilhaben, und innerhalb seiner Grenzen war man durchaus sicher vor Überfällen“, erklärt Dr. Carsten Amrhein, Leiter des Römerkastells Saalburg. Der studierte Archäologe und Kunstgeschichtler ist bereits seit 2004 an der Saalburg, und es ist schwer, sich seiner Begeisterung für das Römische Reich zu entziehen: „Wenn man darüber nachdenkt, dass die erste Kanalisation einer europäischen Großstadt in London erst im späten 19. Jahrhundert gebaut wurde, und wenn man gleichzeitig in Betracht zieht, dass die Trennung von Frischwasser und Abwasser zu römischer Zeit bereits Standard war, kann man sich vorstellen, wie weit die Römer den Germanen zur damaligen Zeit voraus waren.“

Nächster Teil der Artikelserie:
Zeitreise in die römische Geschichte - Römerkastell Saalburg (Teil 2)

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Veröffentlicht am 07.06.2017

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