Lädt…
twitter facebook mail play
  Zurück zur Übersicht

Der Gigant von Kassel - Schloss und Schlosspark Wilhelmshöhe, Kassel (Teil 2)

Während das Original aus Kupfer auf dem Berg den Elementen trotzt, steht eine Kopie in der Ausstellung. Auch sie ist gigantisch, aber aus Gips. Sie markiert den Beginn der Ausstellung, die zeigt, wie Herkules nach Kassel kam. Zuerst zeichnet sie die lange Zeit der Entstehung dieser speziellen Herkules-Abbildung – der ruhende Held – nach: Der Fund einer Marmorstatue in den zerstörten antiken Caracalla-Thermen, das Wiederaufstellen im Palast der Familie Farnese, dem Wohnsitz der berühmten italienischen Familie, nach der die Herkules-Darstellung in Kassel benannt worden ist; die Reise des Landgrafen Karl von Kassel nach Italien – nach dieser Reise, erklärt Professor Splitter, beschloss er, in Kassel die Kopie jenes Marmor-Herkules aus Kupfer aufstellen zu lassen.

Die Ausstellung „Herkules 300“ in Kassel begnügt sich mit wenigen, aussagekräftigen Exponaten, es geht hier ums Detail. So saugt die Ausstellung „Herkules 300“ den Besucher ein, indem sie ihm zuerst Raum gibt, sich zu orientieren. Der erste Teil zeigt den Kasseler Giganten, seine Maße, seine Bedeutung – „Besucher, die Herkules nicht kennen, sollen hier begeistert werden“, sagt Splitter. Ein besonderes Highlight: Ein Fernglas, ausgerichtet auf die echte Kupfer-Statue. Die Anziehungskraft dieser Statue zeigt der zweite Teil der Ausstellung: der Kasseler Herkules im Wandel der Zeit. Man sieht Herkules mit angedeuteter Pickelhaube oder eine Frau, die auf ihren Koffer gestützt an die Statue auf dem Berg erinnert – viele der Objekte sind das Ergebnis einer Ausschreibung: Künstler waren dazu aufgerufen, die Herkules-Figur zu interpretieren. Offensichtlich regt er die Phantasie an.

Vorheriger Teil der Artikelserie:
Der Gigant von Kassel - Schloss und Schlosspark Wilhelmshöhe, Kassel (Teil 1)

Nächster Teil der Artikelserie:
Der Gigant von Kassel - Schloss und Schlosspark Wilhelmshöhe, Kassel (Teil 2)

Bildgalerie


Veröffentlicht am 24.08.2018

Bei Twitter teilen?

Mit dem Anklicken dieses Links verlassen Sie die Webseite Kultur in Hessen und werden auf das Internet-Angebot des Netzwerks Twitter weitergeleitet. Bitte beachten Sie, dass dabei persönliche Daten übermittelt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bei Twitter teilen

Bei Facebook teilen?

Mit dem Anklicken dieses Links verlassen Sie die Webseite Kultur in Hessen und werden auf das Internet-Angebot des Netzwerks Facebook weitergeleitet. Bitte beachten Sie, dass dabei persönliche Daten übermittelt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bei Facebook teilen

Bereit für Facebook?

Mit dem Anklicken dieses Links verlassen Sie die Webseite Kultur in Hessen und werden auf das Internet-Angebot des Netzwerks Facebook weitergeleitet. Bitte beachten Sie, dass dabei persönliche Daten übermittelt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zu Facebook

Bereit für Youtube?

Mit dem Anklicken dieses Links verlassen Sie die Webseite Kultur in Hessen und werden auf das Internet-Angebot des Netzwerks YouTube weitergeleitet. Bitte beachten Sie, dass dabei persönliche Daten übermittelt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zu Youtube

Bereit für Instagram?

Mit dem Anklicken dieses Links verlassen Sie die Webseite Kultur in Hessen und werden auf das Internet-Angebot des Netzwerks Instagram weitergeleitet. Bitte beachten Sie, dass dabei persönliche Daten übermittelt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zu Instagram