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Von der Quelle zum Fürstlichen Park - Staatspark Fürstenlager, Bensheim-Auerbach (Teil 3)

Zwischen dem Freundschaftstempel im Süden und dem Herrenhaus im Norden erstreckt sich im Staatspark Fürstenlager die Herrenwiese. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts reichte sie nur bis auf halbe Höhe; große Teile des Geländes waren noch im Besitz der Auerbacher Bauern. Erst durch Zukäufe um 1807 nahm der Park den Umfang an, der sich dem Besucher heute zeigt. Auf der Herrenwiese bietet sich heute allerdings ein anderes Bild als das, welches der Landgraf seinerzeit bewundern durfte. Denn viele der Bäume, die der Großherzog pflanzen ließ, erreichen erst heute ihre volle Reife und Schönheit.

Unter den botanischen Kostbarkeiten auf der Herrenwiese befinden sich auch zwei Urwelt-Mammutbäume (Metasequoia glyptostroboides), die, gerade neu entdeckt, im 18. Jahrhundert en vogue waren. Oft als Saatgut verschickt, schlugen sie bald in den Hofgärten Europas Wurzeln. Die majestätischen Exemplare im Staatspark Fürstenlager zählen zu den ältesten auf europäischem Boden. Ihre Zweige reichen inzwischen viele Meter weit über den kurz geschorenen Rasen. Auch die Blauglockenbäume (Paulownia tomentosa) verdienen Beachtung auf der Herrenwiese. Zur Blütezeit zieren zahllose zartblaue dicke Blütenrispen ihre majestätischen Kronen. Und der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera), eine weitere Rarität, erfreut die Besucher zur Blütezeit im Mai mit tulpenartigen weißen Blüten. Nicht zuletzt ergänzen Japanische Sicheltannen und Kanadische Hemlocktannen das sehenswerte Ensemble.

Die erhabenen Baumriesen haben die Reise in die Gegenwart unbeschadet überstanden. Das gilt in weiten Teilen für die ganze Anlage mit ihren Besonderheiten. Pläne und Pflanzlisten der Entstehungszeit sind fast komplett erhalten und erleichtern die denkmalpflegerische Arbeit erheblich. Das historische Gesamtbild der Entstehungszeit Stück für Stück wiederherzustellen und zu erhalten, das leistete und leistet die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten des Landes Hessen gewissenhaft und erfolgreich. So wird das Lebenswerk des Landgrafen Ludwig X. für künftige Generationen erhalten.

Vorheriger Teil der Artikelserie:
Von der Quelle zum Fürstlichen Park - Staatspark Fürstenlager, Bensheim-Auerbach (Teil 2)

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Veröffentlicht am 07.06.2018

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