Mittelalterliches Relikt der Stauferzeit - Burgruine Münzenberg (Teil 3)
Erst 200 Jahre später wurde der fortschreitende Verfall aufgehalten. Nach und nach wurden der östliche Bergfried und die Überreste des Falkensteiner Baus restauriert. 1935 gelangte die Münzenburg schließlich in den Besitz des Landes Hessen, das ab 1960 die Erhaltung der Ruine systematisch vorantrieb. So wurde die spätgotische Küche wieder errichtet und der fast umlaufende Wehrgang der Kernburg begehbar gemacht. Der rote und gelbe Sandstein stammt aus den nahe gelegenen Steinbrüchen bei Rockenberg, und der Säulenbasalt wurde aus dem Burgberg selbst gewonnen. Aus dem Sandstein waren sämtliche Buckelquader und Schmucksteine, aus dem gebrochenen Basalt das Mauerwerk der Burg hergestellt worden.
Um den bedeutenden Kulturschatz einem breiten Publikum zu präsentieren, veranstalten die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen regelmäßig Führungen und Aktionstage. Der beliebte Ausflugsort bietet eine weite Sicht über die idyllische Landschaft – und spannende Einblicke in die Zeit der Staufer.
Vorheriger Teil der Artikelserie:Mittelalterliches Relikt der Stauferzeit - Burgruine Münzenberg (Teil 2)
Bildergalerie
Veröffentlicht am 16.03.2018
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