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Gesamtkunstwerk am Rhein - Niederwalddenkmal, Rüdesheim (Teil 3)

Graf Johann Friedrich Karl Maximilian von Ostein prägte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Landschaftspark Niederwald mit einigen Stein-, später mit Holzgebäuden. Im englischen Stil angelegt, wollte er das Areal zur Jagd nutzen, aber auch als Ort des Rückzugs, wovon die Überreste einer Eremitage zeugen. Gerne lud der Graf aber auch Gäste ein. Unter anderem konnte er Brentano, Goethe und Beethoven im Niederwald begrüßen. Für die Öffentlichkeit war der Park nur an bestimmten Tagen zugänglich.

Heute können Besucher die besonderen Aussichtspunkte im Niederwald auf einem ausgeschilderten, etwa 30-minütigen Weg von der Germania aus erkunden: etwa den „Rittersaal“, der als „Waldbalkon“ einen wunderbaren Blick auf das Loreleytal und Assmannshausen gewährt. Ein weiterer Aussichtspunkt ist die Kunstruine „Rossel“ auf der höchsten Erhebung des Niederwaldes. Von hier aus ist die Einmündung der Nahe in den Rhein zu sehen, das sogenannte „Binger Loch“, mit der Burgruine Ehrenfels und dem Mäuseturm.

Von der Romantik, die den Landschaftsgarten des Grafen von Ostein prägte, zeugt auch heute noch die „Zauberhöhle“: ein ummauerter, etwas 60 Meter langer Gang aus dem Jahr 1790. Gesäumt von glitzernden Glassteinen führt er in die Rotunde der verspiegelten Zauberhütte – zu Lebzeiten des Grafen vorbei an einem dort platzierten Zauberer – zu einer schmalen Sichtschneise, die aus der Dunkelheit hinaus den Blick auf den zauberhaften Rhein freigibt.

Um den Niederwald und seine Sehenswürdigkeiten zu verlassen, können Besucher die Kabinenseilbahn nach Rüdesheim wählen oder zu Fuß über den Sandweg bis ins Tal zum „Vater Rhein“ gelangen.

Vorheriger Teil der Artikelserie:
Gesamtkunstwerk am Rhein - Niederwalddenkmal, Rüdesheim (Teil 2)

Bildgalerie


Veröffentlicht am 12.07.2019

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