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Ein fürstliches Geschenk - Prinz-Georg-Garten, Darmstadt (Teil 3)

Der Prinz-Georg-Garten war von Beginn an eine Familienangelegenheit. Nicht nur, dass er zu Anfang das Geschenk eines Vaters war, die Begeisterung für den Garten gab die großherzogliche Familie von Generation zu Generation weiter. Auch der Landgraf Ludwig X. von Hessen-Darmstadt (1753-1830, später Großherzog Ludewig I.) setzte fort, was seine Ahnin, die Landgräfin Caroline um 1766 begonnen hatte: Er ließ den Herrngarten zu einem Landschaftspark umformen.

Ein englischer Tausendsassa namens Lancelot „Capability“ Brown (1716-1783) schickte dann von England aus einen Trend auf die Reise durch ganz Europa: In einer Zeit, in der die Damenwelt im eng geschnürten Korsett mit aufgetürmten Frisuren einhertippelte, verordnete er den steifen formalen Gärten und Parks in England mehr Natürlichkeit. Der „Englische Landschaftsgarten“ war geboren und verdrängte damit das allmächtige französische Vorbild Versailles von seinem Spitzenplatz der Europäischen Garten-Moden.

Die Begeisterung für diesen neuen Stil erreichte natürlich bald auch deutsche Lande. Trotzdem blieben die inzwischen als altmodisch geltenden formalen Bereiche des Hauptparterres und des Palaisgartens im Prinz-Georg-Garten erhalten. Dafür sorgte die Witwe Prinz Georg-Wilhelms, oft liebevoll „Prinzessin Georg“ genannt. Sie ließ den Erhalt und die Pflege des Gartenbereichs sogar testamentarisch verfügen. So haben wir es auch ihrer klugen Vorsorge zu verdanken, dass wir noch heute diesen grünen Schatz in all seiner heiteren Eleganz genießen können.

Vorheriger Teil der Artikelserie:
Ein fürstliches Geschenk - Prinz-Georg-Garten, Darmstadt (Teil 2)

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Veröffentlicht am 03.08.2018

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