Inszenierung des höfischen Lebens - Schloss Bad Homburg (Teil 1)
„Princess Eliza“, in London 1770 geboren, brachte nach ihrer Heirat mit Friedrich VI. Joseph von Hessen-Homburg viele neue, moderne Ideen mit in die Ehe – und ihre reiche Sammlung an Kunst und Büchern. Mit Verwaltungsreformen und karitativen Projekten sowie Baumaßnahmen am Schloss und in der Homburger Gartenlandschaft trug sie maßgeblich zum Aufschwung der verarmten Landgrafschaft bei – und sie lebte ihr vielfältiges künstlerisches Talent aus.
Die gebürtige Prinzessin Elizabeth von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, empfängt heute wieder die Schlossgäste im Salon. Dort reiht sich ein kleines Gemälde, ein Porträt Elizabeths, neben drei der Homburger Landgrafen ein: Friedrich, Ludwig und Philipp. Dies waren längst nicht alle Geschwister: Wie Elizabeth hatte ihr Gatte insgesamt 14 Brüder und Schwestern, die jedoch nicht alle das Erwachsenenalter erreichten.
Die Ehe von Elizabeth und Friedrich war – wie damals üblich – aufgrund politischer und finanzieller Überlegungen geschlossen worden. Etwa zwei Monate vor ihrer Trauung 1818 in London hatte sich das Paar kennengelernt. In der Ausstellung „Princess Eliza – Englische Impulse für Hessen-Homburg“ wurden 2021 zur Feier des 250. Geburtstags ihre vielen Talente und Beschäftigungen umfassend in einer Schau gewürdigt. Der „Englische Flügel“ kündet noch heute von dem Einfluss, den die Prinzessin auf das Leben im Schloss hatte.
Nächster Teil der Artikelserie:Inszenierung des höfischen Lebens - Schloss Bad Homburg (Teil 2)
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Veröffentlicht am 06.09.2019
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