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GeschichtenInterview

Der Astronomie-Historiker vom Astronomisch-Physikalischen Kabinett Kassel zur Zukunft der Astrologie

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Astronomie, die älteste und schönste aller Wissenschaften - Interview mit Dr. Karsten Gaulke (Teil 3)

Wann kam denn der Entschluss, sich mit der Geschichte der Astronomie zu befassen?
Ich habe mich eigentlich schon seit meiner Schulzeit für Astronomie interessiert. Astronomie war für mich eigentlich schon immer ein Hobby, bei dem man sich aus der Welt zurückziehen und den Zauber des Nachthimmels erfahren kann. Ich studierte dann aber aus irgendeinem Grund erstmal Geschichte und Politologie. Glücklich hat mich das allerdings nicht gemacht – vor allem die Politologie. Ich wurde dann auf einen kleinen Fachbereich aufmerksam, der sich „Geschichte der Naturwissenschaften und Technik“ nannte. Dort waren über alle Semester gerade mal 20 Studierende und ich entschloss mich, die Politologie zugunsten der Astronomiegeschichte aufzugeben. Aus heutiger Sicht war das natürlich eine wunderbare Entscheidung, ich promovierte am Ende in Astronomiegeschichte über ein Thema aus der frühen Neuzeit: Johannes Kepler und die von ihm vermessene Supernova von 1604.

Welche Erkenntnisse erwarten Sie denn eigentlich in den nächsten 20 Jahren von der Astronomie?
Ich denke wir werden noch eine Menge mehr über unser eigenes Planetensystem herausfinden. Da gibt es ja bereits verschiedene Missionen, die vor allem auch das äußere Planetensystem untersuchen. Vielleicht landen ja in den nächsten 20 Jahren mal Menschen auf dem Mars. Auch die Untersuchung und das Auffinden von Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres eigenen Planetensystems, wird sicher weiter vorangetrieben. Vielleicht finden sich ja doch viel mehr Planeten als wir denken, die unserer Erde gleichen.

Warum ist es uns Menschen eigentlich so wichtig, anderes Leben im All zu finden?
Weil es doch ein sehr unheimliches Gefühl ist, allein in diesem unendlichen Weltall zu sein. Ich bin davon überzeugt, dass das Auffinden von anderem Leben im All auch auf der Erde zu gesellschaftlichen Veränderungen führen würde. Ein solcher Perspektivwechsel – so meine Hoffnung – könnte die Menschheit etwas mehr zusammenrücken lassen und sich wieder darauf besinnen lassen, dass wir am Ende doch alle Menschen sind und uns dieses Faktum sehr eint  …



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Veröffentlicht am 08.02.2019

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